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22. Januar 2017 | 11:16 Uhr

Computer : Ein Angriff im Internet

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sebastian Schreiber macht etwas, das sich gemein anhört: Er attackiert Webseiten, um Schwachstellen zu finden.

Für Computer und für das Internet hat sich Sebastian Schreiber schon immer interessiert. Er kennt sich gut aus und weiß sogar, wie er Webseiten lahmlegen kann. Er kann Computer dazu bringen, etwas zu tun, das sie eigentlich nicht tun sollten. Aber das macht er nicht. Er hilft Menschen viel lieber dabei, ihre Computer sicherer zu machen.

Sebastian Schreiber ist ein Hacker (gesprochen: hekker). Ein Hacker ist jemand, der über das Internet auf fremde Computer zugreift. Dabei kann er dann zum Beispiel sehen, welche Bilder auf dem Rechner gespeichert sind. Er kann auch neue Programme aufspielen. Diese zwingen den Computer, sich anders zu verhalten als sonst.

Manche dieser Programme bringen Computer zum Beispiel dazu, dass sie sich einfach ausschalten. Wer so etwas tut, hat meist böse Absichten. Diese Fieslinge werden auch Cracker genannt.

Sebastian Schreiber ist aber ein guter Hacker. Er arbeitet im Auftrag von Firmen. Die wollen sogar, dass er sie angreift. Sebastian Schreiber probiert dann aus, an welchen Stellen er von außen auf Computer in der Firma zugreifen kann. Manchmal sind zum Beispiel Passwörter sehr einfach oder Programme sehr alt. Die kann Sebastian Schreiber dann überlisten.

Danach meldet er sich bei der Firma und sagt den Menschen dort, wo sie besser für ihre Sicherheit sorgen können. Er erklärt ihnen auch, wie das genau geht. Das hilft der Firma. So kann sie sich besser vor den Hackern schützen, die schlechte Absichten haben und der Firma schaden wollen.

Meist hackt Sebastian Schreiber inzwischen gar nicht mehr selbst. Er leitet seit einigen Jahren eine eigene Firma und hat damit viel zu tun. Seine Mitarbeiter machen vor allem solche Tests für andere Firmen. „Wir benutzen die gleichen Methoden wie böse Hacker“, sagt Sebastian Schreiber. „Aber das Ergebnis ist ein anderes.“ Wenn fremde Menschen solche Firmen angreifen, wollen sie dem Unternehmen oft einfach nur schaden. Das kann so weit gehen, dass sie ein System der Firma komplett ausschalten.

Sebastian Schreiber wollte nie ein böser Hacker sein, sagt er. Denn er will niemandem schaden. So hat er sich entschieden, anderen mit seinem Wissen zu helfen.

Autorin: Maria Berentzen

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