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Bützower Zeitung

30. März 2017 | 12:36 Uhr

Konzert : Texaner rocken in Moisall

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Ulrich Ellison and Tribe begeisterten auf dem Gelände des Gutshauses

Rockband bringt Partystimmung nach Moisall: Ulrich Ellison and Tribe gaben am Sonnabend ein Open-Air-Konzert in der Parkanlage des Gutshauses. Statt ruhiger Gartenparty erwartete die Besucher ein Festival-Erlebnis mit einer Mischung aus ruhigen Blues- und fetzigen Rock-Songs.

Bereits zum zweiten Mal gastierte die Band in Moisall. „Nachdem im vergangenen Jahr das Hauskonzert bei den Besuchern und Musikern so gut ankam, wollte die Band wiederkommen“, sagte Organisatorin Dörte Wittenburg. Das Konzert wurde dieses Mal vom Gutshaus nach draußen verlegt. „Somit konnten wir unsere Kapazitäten vergrößern“, so Wittenburg.

Den Abend eröffnete eine Vorband bestehend aus Sängerin Annie Ellicott und Pianist Peter Schlunegger, Sohn des Gutshausbesitzers. Die ruhigen Lieder der beiden Musiker ließen das Geschehen in der Parkanlage an eine heitere Gartenparty erinnern. Der Stimmungsbruch zu der romantischen Darbietung von Annie und Peter folgte mit dem Auftritt der Hauptakteure: Ulrich Ellison and Tribe. Der Sänger eröffnete das Konzert mit einer eigenen Interpretation des Liedes „Somewehre over the Rainbow“. Mit Geigenstab spielte er das Lied auf einer E-Gitarre und sorgte damit bei dem einen oder anderen Zuschauer für ein Grinsen im Gesicht. Doch direkt danach rockten die drei Musiker die Bühne. Der Texaner stellte seine Band bestehend aus Bassistin Sabine Ellison und Schlagzeuger Joel Duhon vor – natürlich auf Englisch.

Nach ein paar Liedern blickte der Sänger in die Menge und sagte: „Vielleicht sollte ich lieber deutsch sprechen, dann versteht ihr mich besser.“ Das Publikum reagierte mit Lachen und Applaus.

Waren beim Hauskonzert etwa 80 Gäste da, gingen bereits im Vorverkauf des Open Airs rund 150 Karten über den Ladentisch. Doch entschieden sich auch viele Besucher direkt am Abend, für die Veranstaltung nach Moisall zu fahren. Unter ihnen war auch Karsten Wulf. Der Bernitter zog spontan mit seiner Frau Renate und zwei Freunden los, ohne wirklich zu wissen, was ihn erwarten wird. „Die Musik ist super. Der Sänger hat eine angenehme Stimme“, sagte Wulf. Auch den Freundinnen Angelika Schreiber aus Bützow und Sigrid Reiß aus Langen Trechow war die Band unbekannt. „Wir sind einfach gerne unterwegs. Und wenn mal was in der Gegend los ist, dann muss man da doch hin“, sagte Schreiber.

Eine längere Anreise legten Kerstin Johannsen aus Rostock und Petra Hameister aus Berlin zurück. „Die Musik gefällt mir sehr gut. Man muss halt Hardrock mögen“, sagte Johannsen.


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erstellt am 29.Mai.2016 | 20:45 Uhr

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