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Güstrower Anzeiger

23. Februar 2017 | 10:53 Uhr

Insel bleibt Sackgasse : Nur Anlieger kommen nach Schöninsel

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Für Otto Normalverbraucher führt kein Weg über marode Brücke

Schöninsel ist für Klaus Rebenstorff ein wunderschönes Fleckchen Erde. Immer schon sei er dort gern spazieren gegangen und habe dort geangelt. Und so nahm er gern den Weg auf sich, ging ins Rathaus, wollte sich belehren lassen und dafür unterschreiben, dass er Schöninsel über die gesperrte Brücke auf eigene Gefahr betreten darf. Allerdings ohne Erfolg.

Sein nächster Weg führte ihn geradewegs in die SVZ-Redaktion. Hatte er doch in der vergangenen Woche gelesen, dass dies wieder möglich sein sollte. Auf der Sitzung des Bauausschusses hatte Andreas Brunotte, stellvertretender Bürgermeister, darüber berichtet, dass man mit dem Eigentümer des Anwesens auf Schöninsel eine Nutzungsvereinbarung geschlossen habe, dass die Familie und Angestellte die Brücke zu Fuß überqueren dürfen. Auch Dritten sei das möglich, wenn sie denn zuvor ins Rathaus kämen. Auf SVZ-Nachfrage präzisierte Brunotte gestern, dass mit Dritten Menschen gemeint seien, die mit der Familie auf Schöninsel in Verbindung stünden oder auf dem dortigen Anwesen einen Auftrag zu erfüllen hätten, also zum Beispiel Handwerker. Für alle anderen bliebe die Brücke weiterhin gesperrt. Schließlich sei sie laut Gutachten selbst für Fußgänger nicht mehr sicher.

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erstellt am 11.Jan.2017 | 12:00 Uhr

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