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Zarrentin : Ideen und Leitbilder sind gefragt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Stadt Zarrentin rüstet sich für die Zukunft: Entwicklungsziele und Handlungsfelder im überarbeiteten Konzept nun definiert

Wachstum und Entwicklung sowie Daseinsvorsorge nennt Zarrentins Bürgermeister Klaus Draeger als die beiden wichtigsten Säulen des überarbeiteten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes. Es sei ein informelles Planungselement zur Stärkung der regionalen Identität, das wiederum zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit diene, sagt der Ehrenamtliche im SVZ-Gespräch weiter. Die Installierung  eines hauptamtlichen und somit ganztägig erreichbaren Bürgermeisters sei angesichts der dynamischen Entwicklung der Kommune und des Einwohnerzuwachses längst überfällig. „Derzeit ist die Stadt mit weiteren vier Gemeinden amtsangehörig und trägt 28 Prozent der Amtsumlage.“ Einen hauptamtlichen Bürgermeister sähe die Kommunalverfassung in M-V bei geschäftsführenden Gemeinden vor. „Die Geschäftsführung der Verwaltung wird jedoch nicht angestrebt“, betont Draeger. Und spricht dann von der Prioritätenliste, die erstellt worden sei. „Die Entwicklungsziele und Handlungsfelder der Zukunft sind darin klar definiert und können und sollen durch regelmäßige Bürgerbefragungen jederzeit fortgeschrieben werden.“

Time-Park, Wohnungsbau sowie Betreutes Wohnen seien einige der darin verankerten Ziele. „Der Kindergarten in Bantin ist fast fertig und soll Anfang Mai übergeben werden. Der Feuerwehranbau in Zarrentin wird wohl ab Mai starten. Und auch die Fertigstellung des Bürgersteiges in Bantin steht an. Die Vorbereitungen für den Bau des Schulcampusses, des Ärztehauses sowie für neue Gewerbeflächen bis 2018  laufen. Ebenso die Planungen für den Penny-Markt“, nennt das Stadtoberhaupt einige Projekte, die dieses Jahr in Angriff genommen werden sollen. Hinzu käme die Planungen des Spielplatzes Bantin-Boissow, des Brennerweges im Sophientalring sowie des neuen DLRG-Gebäudes am örtlichen Badestrand. „Auch wollen wir einen Spielplatz für den Kindergarten Zarrentin bauen, einen Fitnesspfad an der Schaalsee-Promenade einrichten, neue Fahrradwege schaffen und in der Amtsstraße soll ein neues Hotel entstehen.“ Um eine Buslinie nach Schleswig-Holstein wolle man sich ebenfalls kümmern, erzählt Klaus Draeger, dem es besonders auch darum gehe, die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren zur Bewältigung anstehender Aufgaben zu nutzen. „Als Stadt sind wir aufgrund unserer geografischen Lage in vielen Bereichen mit dem Umland, den umliegenden Gemeinden, mit kommunalen und privaten Organisationen verflochten. Allein daraus ergibt sich das Interesse an einer regionalen Zusammenarbeit.“

Belebung des kleinflächigen Einzelhandels, Erhalt der Dienstleistungsunternehmen in der Fläche und eine Zentralisierung des Einzelhandels seien weitere Entwicklungsziele in Zarrentin, erklärt abschließend Klaus Draeger.

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erstellt am 20.Mär.2017 | 21:00 Uhr

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