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Norddeutsche Neueste Nachrichten

29. August 2016 | 21:49 Uhr

Süßer Nachwuchs im Zoo Rostock : „Der neue Knut“: Eisbärjunge wird internationaler Medienstar

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

US-Nachrichtensender CNN und viele Zeitungen berichten bereits über Knuts Halbbruder. Der Zoo hofft nun auf mehr Besucher

Die Herzen der Rostocker hat er sowieso schon längst erobert – und jetzt wird der Mini-Eisbär aus dem Zoo auch international zum Star. Gestern berichtete der US-Nachrichtensender CNN. Für die Reporter ist der noch namenlose Eisbär „völlig bezaubernd“. Weitere TV-Stationen, Zeitungen, Internetportale rund um den Globus machen ihn zum Thema. Für sie ist der Eisbär mindestens so niedlich wie Knut, der 2006 im Berliner Zoo zur Welt kam und Hunderttausende Besucher anzog. Kein Wunder: Schließlich sind Knut und der drei Monate alte Eisbär aus der Hansestadt Halbbrüder. Beide stammen vom Rostocker Eisbären Lars ab.

„Wir haben telefonische Anfragen von Redaktionen aus aller Welt“, sagt Zoo-Sprecher René Gottschalk. Begehrt seien vor allem aktuelle Bilder vom kleinen Eisbären. Denn erst vergangene Woche war es den Tierpflegern gelungen, seine Mutter Vilma mit kleinen Leckerbissen für kurze Zeit von ihrem Baby wegzulocken. Die ersten Fotos entstanden, als der Eisbär im Schnee spielte. Videoaufzeichnungen zeigen ihn, wie er durch seine Box rollt, denn seine Beine wollen ihn noch nicht richtig tragen.

Die britische Zeitung Daily Express berichtete gestern über den Rostocker Eisbären – direkt neben einem aktuellen Artikel über Königin Elisabeth II. Auch die Boulevardpresse im Königreich wie die Daily Mail interessiert sich für das 7,5 Kilogramm schwere Fellknäuel. Für die Redakteure von Jetsettimes ist er sogar „der niedlichste Baby-Eisbär der Welt“. Der Nachrichtensender CNN machte seine Zuschauer gestern schon mal neugierig auf Ende März, wenn der Eisbärjunge sich erstmals den Zuschauern live auf der Bärenburg zeigen soll.

Ob dann auch internationale Kamerateams nach Rostock kommen? Als Knut im Berliner Zoo vom damaligen Bundesumweltminister Siegmar Gabriel (SPD) offiziell vorgestellt wurde, reisten rund 500 Journalisten aus dem In- und Ausland an. „Wir hoffen auf viel öffentliche Aufmerksamkeit und zusätzliche Besucher“, sagt Zoo-Sprecher Gottschalk. Natürlich wolle Rostock aber mit dem kleinen Eisbären eine eigene Erfolgsgeschichte schreiben.

In der Hansestadt wird das Internationale Eisbären-Zuchtbuch geführt. Rostock gilt unter den europäischen Zoos als führend bei der Nachzucht. Die soll allerdings erst weitergehen, wenn die zurzeit geplante neue Bärenburg fertig ist. Gottschalk: „Damit rechnen wir im Jahr 2017 oder 2018.“ Der kleine Sohn von Vilma und Lars ist der erste Nachwuchs seit zehn Jahren und insgesamt der 35. in Rostock geborene Eisbär.

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erstellt am 12.Feb.2015 | 06:00 Uhr

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