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Norddeutsche Neueste Nachrichten

28. Juli 2016 | 20:16 Uhr

Immobilien : Wiro kauft das Werftdreieck

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In Rostock entstehen mehrere Hundert Wohnungen in zentraler Lage. Das Grundstück kostete 11,9 Millionen Euro.

Millionendeal in der Hansestadt: Die kommunale Rostocker Wohnungsgesellschaft Wiro kauft das sieben Hektar große Werftdreieck in der Kröpeliner-Tor Vorstadt und will darauf neue Wohnungen bauen. Den Kaufvertrag für das sieben Hektar große Filetstück wollen die Wiro und als Noch-Eigentümerin die Krieg Grundstück GmbH, hinter der die Möbelriesen Höffner und Möbel Kraft stehen, am Donnerstag unterschreiben. Den Kaufpreis gab Wiro-Sprecher Michael Ahrens mit 11,9 Millionen Euro an.

Die Hansestadt folge damit dem Wunsch vieler Einwohner, eine der am prominentesten gelegenen Brachen mit dringend benötigtem Wohnraum zu bebauen. Wie der Vorsitzende der Wiro-Geschäftsführung, Ralf Zimlich, bestätigt, sollen hier in innerstädtischer Lage zwischen Heinkel-Mauer, Neptun-Center und Lübecker Straße einige hundert Wohnungen entstehen. „Die genaue Anzahl steht noch nicht fest“, sagt Zimlich. Klar sei jedoch, dass Wohnraum im Stadtzentrum immer knapper und teurer werde. „Mit der Bebauung können wir den Druck auf den innerstädtischen Wohnungsmarkt und die damit verbundene Mietpreisgestaltung deutlich verringern“, so der Wiro-Chef. Neben Wohnraum für Familien seien auch Studenten-Appartements eine Idee, mit der sich das Wohnungsunternehmen beschäftige. Die genaue Ausgestaltung des Geländes solle aber unter Beteiligung der Rostocker festgelegt werden. Damit sei ab dem Frühjahr 2015 zu rechnen, sobald eine konkrete Projektstruktur vorliege. Ziel sei es, ein lebendiges und lebenswertes Wohnquartier zu schaffen, das städtebaulich eine Verbindung zwischen dem Altbestand aus den 1930er-Jahren am Thomas-Müntzer-Platz und den modernen Appartements am Wasser der Rostocker Hafencity schafft. Die Wiro wolle dafür auch Gestaltungswettbewerbe ausloben.

Das Werftdreieck liegt seit Jahrzehnten brach. Nach der Wende sollten dort Kleingewerbe und Büros entstehen. Zwar gibt es Gutachten, nach denen Wohnungen an dieser Stelle mit dem Lärmschutz nicht zu vereinbaren seien. „Aber die hier gemessene Lärmbelastung stellt heute für innerstädtische Lagen eher die Regel als eine Ausnahme dar und kann durch die Ausrichtung der Gebäude und Schallschutz-Fenster stark reduziert werden“, meint Geschäftsführer Zimlich.

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erstellt am 01.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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