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Stressfaktor Weihnachten : Oma schenkt zum Fest nur Mist?!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schenken macht Freude, ist aber nicht immer leicht: Zu viel, zu wenig oder gar falsch können die Präsente sein. So vermeiden Sie Stress

Laut einer GfK-Umfrage gibt es in der Familie eines jeden Dritten der Befragten Diskussionen, wenn Großeltern den Enkeln zu viel oder – aus Sicht der Eltern – das Falsche schenken. Die Redaktion von grosseltern.de hat daraus 10 Tipps abgeleitet, um schlechte Stimmung unterm Weihnachtsbaum zu vermeiden:

1. Sprechen, Abstimmen, miteinander reden

Eine Abstimmung mit den Eltern im Vorfeld schafft Klarheit und man findet auch heraus, was gar nicht geht.

2. Keine Geschenke, die Erziehungsprinzipien unterlaufen

Schenken Sie nichts, was den Erziehungsprinzipien der Eltern entgegen steht – blinkendes und lautes Plastikspielzeug gefällt zwar oft den Kindern, aber viele Eltern möchten es weniger gern im Kinderzimmer sehen – und hören.

3. Oma hat ihren eigenen Geschmack – das ist gut so

Eltern müssen auch mal akzeptieren, dass Großeltern anders sind.

4. Wenn Geldgeschenk, dann zweckgerichtet

Nur dann kann sich das Kind auch gezielt bedanken und das Geschenk – zum Beispiel Geld für ein Fahrrad – wertschätzen.

5. Das Jahr über gut zuhören

Gerade vor Weihnachten werden die Kinder verstärkt nach den Wünschen gefragt. Das Kind ist da oft überfordert. Versuchen Sie über das ganze Jahr herauszuhören, welche Wünsche das Kind äußert.

6. Geschenke möglichst persönlich übergeben

Es sollte den Beschenkten klar sein, was von den Gaben unter dem Baum von Oma und Opa ist. Nur dann kann sich das Kind auch bei Ihnen bedanken und das Geschenk wertschätzen. Außer natürlich, es kommt offiziell vom Weihnachtsmann. Dann danken die Eltern zur passenden Gelegenheit.

7. Nicht alles ernst nehmen

„Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“, hieß das früher. Heute würde man vielleicht sagen: „Bleib gelassen und höflich, es ist gut gemeint. Wichtig ist doch das Schenken an sich.“

8. Klassiker gehen immer

Das gute Buch oder ein Gutschein für Aktivitäten mit dem Enkelkind sind immer eine gute Geschenkidee.

9. Informieren

Halten Sie sich auf dem Laufenden: Was ist gerade angesagt?

10. Der gute alte Wunschzettel

Einfacher geht es doch gar nicht. Das Wunschzettelschreiben ist ein schönes vorweihnachtliches Ritual und zwingt Kinder dazu, die vielen Wünsche noch mal zu sortieren.

Wenn es mit dem Schenken zum Fest trotzdem einmal schiefgehen sollte, ist sicherlich Humor und ein wenig Selbstironie ein probates Mittel zum Erhalt der Harmonie.

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erstellt am 06.Dez.2016 | 08:00 Uhr

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