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Schwerin : Mutmaßlicher Vergewaltiger eines Elfjährigen räumt Tat ein

vom

Gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger eines elfjährigen Jungen hat die Staatsanwaltschaft Schwerin Anklage erhoben. Der 41-Jährige habe die Vorwürfe über seinen Verteidiger eingeräumt, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Die Tat soll sich bereits im Dezember 2015 ereignet haben. Der Mann soll den Jungen auf dem Schulweg angesprochen und sich dabei als Polizist ausgegeben haben. Unter dem Vorwand eines Drogentestes hat er den Ermittlern zufolge das Kind zum Mitgehen bewegt. Im Schlosspark wurde der Elfjährige dann schwer sexuell missbraucht.

Anschließend soll der Mann dem Jungen gedroht haben, ihn zu töten, wenn er zur Polizei geht.

Der Verdächtige wurde nach einem Treffer in einem Massen-DNA-Test im Januar 2017 festgenommen. Vorangegangen war nach früheren Angaben der Ermittler die Auswertung von Mobilfunkdaten, die am Tattag gesichert worden waren. Daraufhin bat die Polizei eine größere Zahl Schweriner Männer um Abgabe einer DNA-Probe. Eine stimmte mit Spuren vom Tatort überein. Die Kriminalpolizei Schwerin hatte eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe mit dem Fall betraut. Er war auch in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ bundesweit ausgestrahlt worden.

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