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FC Hansa Rostock : Andrist ist immer noch fassungslos

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Flügelflitzer des FC Hansa ist auch nach Ansicht des Videos davon überzeugt, dass er in Großaspach einen Elfmeter hätte bekommen müssen.

Hansa-Kicker Stephan Andrist kann immer noch nicht fassen, dass er am Sonnabend beim 1:1 des Rostocker Drittligisten in Großaspach in der 84. Minute keinen Elfmeter zugesprochen bekam. „Auf dem Video sieht man, dass der Schiedsrichter sehr gut zur Aktion steht. Keine Ahnung, weshalb er nicht gepfiffen hat. Für mich war es ganz klar Elfmeter. Ich sehe, dass ,Cello‘ (Marcel Ziemer – d. Red.) mir den Ball reinspielt, nehme ihn mit der Brust an und der Gegenspieler rennt mich einfach um“, sagt der Schweizer.

Auch einige Tage nach der Partie herrscht immer noch ungläubiges Staunen bei den Ostseestädtern, dass sie diese Partie nicht gewinnen konnten. „Das Spiel müssen wir einfach gewinnen, vor allem wenn wir so lange ein Mann mehr waren. Zudem hatten wir weitere gute Chancen – auch ich“, so der 29-Jährige.

Zwar stimmt die Leistung Andrist zuversichtlich, doch sagt der Flügelflitzer auch klar und eindeutig: „Sicher haben wir gut gespielt, aber wir wollen in erster Linie gewinnen. Und wenn man so spielt, dann muss man auch einfach die drei Punkte mitnehmen.“

Der Rechtsfuß ist allerdings davon überzeugt, dass die Norddeutschen auf dem richtigen Weg sind. „Wir arbeiten alle gut. Vielleicht fehlt uns derzeit am Wochenende ein bisschen das Glück. Ich hatte zum Beispiel gegen Regensburg (0:0) zwei gute Chancen. Läuft es normal, geht davon eine rein. Auch in Großaspach hatte ich wieder eine Gelegenheit. Letztlich ist es wichtig, dass man die Tormöglichkeiten überhaupt hat. Jetzt müssen einfach nur noch die Tore kommen“, so Stephan Andrist, der auch in dieser Saison davon überzeugt ist, dass fast bis zum letzten Spieltag alles möglich ist: „Die Liga ist sehr eng, wie schon im vergangenen Jahr. Es kann nach oben, wie aber auch nach unten noch einiges gehen und vieles wird sich wahrscheinlich erst am Saisonende entschieden.“

Auch die Zukunft des Schweizers, dessen Kontrakt ausläuft? „Ich konzentriere mich zunächst einmal auf die Spiele hier. Was dann ist, wird man sehen“, erklärt Andrist, der auf den ersten Dreier 2017 gegen Halle setzt: „Wir werden am Sonntag alles dafür tun, dass wir die drei Punkte hier behalten. Halle hat eine starke Mannschaft mit guten Einzelspielern. Doch wir spielen zu Hause und haben diesmal auch wieder unsere Fans im Rücken. Das wird uns pushen.“

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erstellt am 16.Feb.2017 | 08:00 Uhr

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