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Hansa Rostock

02. Oktober 2016 | 00:24 Uhr

4:0-Sieg gegen Wehen Wiesbaden : Hansa wieder Heimmacht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Fußball-Drittligist fegt Wehen Wiesbaden beim 4:0-Sieg förmlich aus dem Stadion

Erst toll gekämpft und dann in einen wahren Rausch gespielt: Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat am 30. Spieltag den SV Wehen Wiesbaden vor 9100 Zuschauern mit 4:0 (1:0) aus dem Ostseestadion gefegt.  Es war der vierte Sieg aus den vergangenen sechs Partien. Einmal mehr überragend: Marcel Ziemer. Der Stürmer erzielte zwei Treffer und bereitete ein weiteres Tor vor. Mit nunmehr 35 Punkten ist Hansa 14., liegt vier Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. „Der Torhunger war da. Wir müssen aber hungrig bleiben“, sagt Ziemer auch mit Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz.

Nahezu alle Teams im Keller haben gepunktet, sodass sich die untere Tabellenhälfte immer weiter zusammenschiebt. „Die 3. Liga ist eben ausgeglichen. Wichtig ist, was wir machen, und dass wir auf einem Nichtabstiegsplatz stehen. Wenn wir unsere Dinger machen und zu Hause eine Macht bleiben, können wir den Klassenerhalt schaffen“, so der Angreifer.

Gegen den unmittelbaren Kontrahenten SV Wehen Wiesbaden nahm Hansa-Trainer Christian Brand drei Änderungen in der Start-Elf vor. Marco Kofler (Oberschenkelzerrung) und Stefan Wannenwetsch blieben ebenso draußen wie der gelb-gesperrte Michael Gardawski. Letztgenannter wurde hinten links von Christian Dorda ersetzt, der nach mehrmonatiger Verletztungspause ein starkes Comeback feierte.

Für Kofler spielte Ronny Garbuschewski im zentralen Mittelfeld und sollte die „Strippen“ ziehen. Des Weiteren setzte Brand auf eine Doppelspitze und brachte Melvin Platje neben Ziemer. Eine Maßnahme, die sich in der 22. Minute auszahlte: Dorda setzte sich super durch, blieb trotz eines Fouls auf den Beinen und bediente Platje. Der Holländer erzielte mit einem sehenswerten Schuss aus 18 Metern das verdiente 1:0. Hansa war einfach bissiger und ließ die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. „Es ist ja immer die gleiche Reihenfolge. Erst muss man die Tugenden abrufen und kämpfen, einfach alles umwühlen. Wenn man das gemacht hat, kann man auch Fußball spielen, was auf den momentanen Plätzen nicht einfach ist“, erklärt Ziemer.

Hansa hätte schon vor der Pause nachlegen können, brannte aber erst nach dem Seitenwechsel ein richtiges Offensivfeuerwerk ab. Stephan Andrist und Ziemer ließen die ersten Chancen noch aus (49., 50.), doch in der 55. Minute war es der Angreifer, der nach Flachpass von Maximilian Ahlschwede traf. Wenig später machte Ziemer den Doppelpack perfekt, als er eine Kopfball-Vorlage von Marcus Hoffmann verwertete (57.). Zum Schlusspunkt mittels  eines sehenswerten Schusses per Scherenschlag durch  Andrist legte Ziemer mustergültig auf (83.).

Einziger Wermutstropfen  war die gelbe Karte für den Mann des Tages. Es war seine fünfte, damit ist er am Sonnabend im Auswärtsspiel bei Dresden gesperrt. „Es ist sehr ärgerlich. Ich mache ein Foul, weiß gar nicht, ob das gelbwürdig war“, so Ziemer.

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erstellt am 13.Mär.2016 | 20:00 Uhr

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