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Sport in Rostock

28. Juli 2016 | 10:36 Uhr

FC Hansa Rostock : Rückendeckung für Peter Vollmann

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Vorstandsboss Michael Dahlmann nimmt nach der jüngsten Pleitenserie vor allem die Mannschaft in die Pflicht

Zwei Einheiten absolvierten die Drittliga-Kicker des FC Hansa Rostock am Montag unter der Anleitung der Co-Trainer Uwe Ehlers und Stefan Karow. Chefcoach Peter Vollmann fehlte dagegen beide Male. Aber nicht, weil der 56-Jährige aufgrund der sportlich angespannten Situation in Frage gestellt wird oder gar seines Postens enthoben wurde, sondern weil er auf Beobachtungstour war. „Am Dienstag werde ich ganz normal wieder das Training leiten“, sagte Vollmann.

Auch bei Vorstandsboss Michael Dahlmann genießt der Fußball-Lehrer weiterhin das Vertrauen. Der Hansa-Chef nimmt vielmehr die Truppe in die Pflicht. „Ich bin von den bisherigen Auftritten der Mannschaft maßlos enttäuscht. Sie ist jetzt in der Pflicht und muss eine Reaktion zeigen. Die Mannschaft hat zwei Wochen Zeit, um sich vernünftig auf das nächste Punktspiel gegen die SpVgg Unterhaching vorzubereiten. Über einen Sieg im Landespokal in Hagenow diskutiere ich erst gar nicht. Der ist sowieso Pflicht“, sagte der 36-Jährige.

Hansa liegt derzeit in der 3. Liga auf Platz 16, hat einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsrang und verlor fünf der vergangenen sechs Partien. Der trainingsfreie Montag wurde gestrichen, bis zu acht Einheiten stehen in dieser Woche auf dem Programm, wahrscheinlich auch einige Waldläufe. „Es ist doch klar, dass man nicht zur Tagesordnung übergeht“, sagte Co-Trainer Uwe Ehlers, der am Montag in beiden Einheiten intensiv das Zweikampfverhalten üben ließ: „Es ist genau mit dem Cheftrainer abgesprochen, was wir machen.“ Aus seiner langen Profikarriere weiß der ehemalige Verteidiger mit solchen Situationen wie der jetzigen umzugehen. „Wir haben mit Hansa auch gegen den Abstieg gespielt, nur war es eine andere Liga. Aus Aue kenne ich das ebenfalls. Unser Problem ist, dass wir zu viele Fehler machen und es vor allem immer wieder ein anderer Spieler ist. Wäre es immer der gleiche, könnte man ihn einfach rausnehmen“, so der 39-Jährige.

 

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erstellt am 06.Okt.2014 | 20:30 Uhr

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