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Sport : Das Transferfenster ist offen

Leroy Sané ist zum FC Bayern München gewechselt.
Leroy Sané ist zum FC Bayern München gewechselt.

Es wird wieder munter gewechselt beim Fußball. Aber wie funktioniert so ein Transfer eigentlich?

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17. Juli 2020, 15:41 Uhr

Das war eine Aufregung, aber am Ende hat es geklappt: Fußballer Leroy Sané wechselt aus England zum FC Bayern München. Solche Wechsel nennt man beim Fußball Transfers.

Das Transferfenster ist jetzt offen. Damit ist kein richtiges Fenster gemeint. Es geht darum, dass Fußball-Profis nur zu einer bestimmten Zeit zu einem anderen Verein gehen dürfen. Ein Transfer kann vorher beschlossen werden. Der Wechsel darf aber nur während des Fensters stattfinden. Es ist dieses Mal bis zum 5. Oktober geöffnet.

Aber warum dürfen Fußballer nicht wechseln, wann sie wollen? „Man will mit dem Fenster einen gewissen Zeitraum der Ruhe schaffen“, erklärt ein Experte. Für Trainer und Spieler etwa wäre es sicher schwierig, wenn sie sich ständig an andere Mannschaftskollegen gewöhnen müssten. Außerdem wollen die Vereine besser planen können.

Auch sonst gibt es bei Transfers viel zu beachten. Fußballspieler haben Verträge mit den Clubs. Darin steht etwa, dass sie für eine bestimmte Zeit für diesen Verein arbeiten und wie viel Geld sie dafür bekommen.

Das ist ganz normal. Auch Ärztinnen oder Busfahrer etwa haben Arbeitsverträge. Sie können aber kündigen, wenn sie sich einen anderen Job suchen wollen. Das ist für Fußballer nicht so einfach. „Es wäre unfair, wenn eine der Seiten kurzfristig den Vertrag beenden kann“, sagt der Experte. Das heißt: Auch die Vereine können einen Spieler nicht einfach rauswerfen, wenn sein Vertrag noch läuft.

Aber wie wechseln Spieler, die noch einen Vertrag mit einem Verein haben, dann doch? „Da kommen die Ablösesummen ins Spiel“, sagt der Experte. Wenn ein Spieler zu einem anderen Verein wechseln will, wird verhandelt. Im Fall von Leroy Sané bekommt Manchester City Geld vom FC Bayern München dafür, dass sie Leroy Sané nach München wechseln lassen. Das kann ganz schön viel Geld sein.

Aber auch Leroy Sané muss sich mit den Bayern über seinen neuen Vertrag mit ihnen einigen. Wenn alles klappt, heißt es: Der Transfer ist perfekt!

Autoren: Patrick Reichardt und David Langenbein, dpa

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