Gewürze : Es duftet nach Weihnachten

Sternanis passt klassisch besonders gut zu Weihnachtsgebäck. Foto: dpa/Jens Schierenbeck
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Sternanis passt klassisch besonders gut zu Weihnachtsgebäck. Foto: dpa/Jens Schierenbeck

Wir stellen dir die wichtigsten Gewürze in der Adventszeit vor und verraten, wo sie herkommen.

nnn.de von
11. Dezember 2018, 16:28 Uhr

Mmmmh, das duftet aber lecker! Wenn wir bestimmte Gewürze riechen, denken viele von uns unwillkürlich an Weihnachten. Bei Zimt ist das zum Beispiel so. Oder bei Anis. Doch was hat es mit diesen Gewürzen eigentlich auf sich?

A wie Anis

In der Fachsprache hat dieses Gewürz einen lustigen Namen – Pimpinella anisum. Wir sagen aber einfach nur Anis. In manchen Gegenden wird das Wort mit einem langen A ausgesprochen, woanders mit einem langen I. Anis ist ein sehr altes Gewürz. Es wurde schon in der Antike verwendet, das heißt vor mehreren Tausend Jahren. Zum Beispiel würzte man Brotteig mit den kleinen Samen. Denn die Samen der Anis-Pflanze enthalten ein besonderes Öl. Es heißt Anethol. Das sorgt für den typischen Anis-Geschmack, der ein wenig an Lakritz erinnert. Einen ähnlichen Geschmack und einen ähnlichen Namen hat Sternanis. Die beiden Gewürze sind aber nicht miteinander verwandt.

K wie Kardamom

Dieses Gewürz stammt ursprünglich aus Indien, einem riesigen Land in Südasien. Auch Kardamom gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt, es wird seit Tausenden Jahren genutzt. Wir verwenden es vor allem zum Backen, zum Beispiel für Lebkuchen oder Spekulatius. Die Kardamom-Pflanze wird etwa einen Meter hoch. Genutzt werden nur die Samen, die in einer grünlichen Kapsel stecken.

N wie Nelke

Vor mehreren Hundert Jahren gehörte die Nelke zu den teuersten Gewürzen der Welt! Ursprünglich stammt sie von den Molukken. Das ist eine Insel-Gruppe in Südost-Asien. Heute gehören die Inseln zum Land Indonesien. Nelken sind die Blütenknospen des Gewürznelken-Baums. Die Knospen werden von Hand gepflückt und getrocknet – dabei bekommen sie ihre schwarzbraune Farbe, so dass sie aussehen wie winzige Spieße.

Z wie Zimt

Die einen mögen ihn, die anderen nicht – den Duft von Zimt. Das Gewürz gibt es gemahlen oder als kleine Stangen zu kaufen. Doch was ist Zimt eigentlich? Es ist die getrocknete Rinde des Zimtbaumes! Die Ernte ist aufwendig, denn man verwendet nur einen bestimmten Teil der Baumrinde: jene Schicht, die unter der äußeren Rinde liegt. Mit einem speziellen Messer wird sie abgeschält und in Stücke zerlegt. Wenn die Rinde dann trocknet, rollt sie sich zusammen zu Stangen.

Autorin: Stefanie Paul

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