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Untersuchung : Handy: Wann ist es zu viel?

Ist es gefährlich am Handy rumzuhängen? Forscher haben herausgefunden, dass es Vor- und Nachteile gibt.
Ist es gefährlich am Handy rumzuhängen? Forscher haben herausgefunden, dass es Vor- und Nachteile gibt.

Sie helfen beim Lernen und es macht Spaß, mit ihnen zu spielen: Smartphones können aber auch krank machen.

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22. Juli 2020, 23:27 Uhr

Wenn es um Handys geht, können Eltern auch nerven. Sie entscheiden über Handyzeiten oder andere Verbote. Denn viele Eltern machen sich Sorgen, dass zu viel Zeit am Smartphone ihren Kindern schaden könnte.

Aber was soll denn an Smartphones so schlimm sein? Forscher haben herausgefunden, es könnte so einiges für Kinder schlecht sein. Darüber haben sie kürzlich berichtet. Allerdings kann man auch viel mit den Geräten lernen.

Wichtig finden die Forscher: Man muss das Smartphone richtig benutzen. Denn es gibt so viele Möglichkeiten und Funktionen. Man kommt manchmal gar nicht davon los.

Warum ist das so? „Die Apps schreien ständig danach, versorgt und gepflegt zu werden“, erklärt ein Gehirnforscher. Sie seien so programmiert, dass man möglichst lange Zeit mit ihnen verbringt. Wenn das Spielen am Handy aber zu viel wird, zeigt einem das der Körper. Man kann dann schlechter schlafen, ist grummelig und hat vielleicht auch mehr Angst als sonst. Man sei einfach überfordert, sagt eine Expertin.

Eine Untersuchung ergab, dass Jugendliche seit einigen Jahren häufiger Krankheiten haben, die sie früher fast nie hatten. Sie können zum Beispiel manchmal nicht gut sprechen oder ihren Körper nicht richtig bewegen. Das könnte am Handy liegen, vermuten Fachleute. Wenn man damit zu oft spielt, bewegt man sich zu wenig. Der Körper kann dann manche Bewegungen gar nicht lernen.

Aber Handys sind auch wichtig. Vor allem in der Corona-Zeit will man zumindest mit Freunden schreiben können. Außerdem können sie beim Lernen nützlich sein. Videos helfen etwa beim Verstehen von komplizierten Themen. Und man kann Antworten auf knifflige Fragen nachschlagen. Allerdings muss man aufpassen, dass man der Quelle vertrauen kann. „Das ist pures Gehirnjogging“, erklärt der Forscher. Also Training für das Gehirn.

Autoren: Christina Sticht und Dorothée Barth, dpa

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