Computer : Was ist eigentlich E-Sports?

Beim eSports-Festival Dreamhack in Leipzig
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Beim eSports-Festival Dreamhack in Leipzig

Wer den Trendsport ausübt, muss nicht nur gut zocken können, sondern auch körperlich fit sein.

nnn.de von
09. Februar 2018, 16:53 Uhr

E-Sports steht für elektronischen Sport, bei dem man mit Hilfe von Computern und Computerspielen, die über einen Mehrspieler-Modus verfügen müssen, alleine oder im Team gegen andere Personen – auch E-Sportler genannt – antreten kann. Diese Art von Sport erfordert nicht nur die Beherrschung des Spiels, sondern auch motorische und geistige Fähigkeiten, wie zum Beispiel Reaktionsvermögen oder taktisches Verständnis. Deshalb muss ein E-Sportler nicht nur viel am Computer üben, sondern sich auch aktiv körperlich betätigen.

E-Sports wird in Deutschland nicht als Sportart angesehen, sondern nur in ganz wenigen Ländern. Obwohl es auch sehr gute deutsche E-Sportler gibt. Sogar einige deutsche Fußballvereine haben ihre eigene Abteilung dafür. Dazu zählen unter anderem der FC Schalke 04, RB Leipzig oder auch der VfL Wolfsburg.

E-Sportler können pro Turnier sogar 70 000 bis 90 000 Euro verdienen. Das Gehalt hängt von dem Spiel, welches er spielt, seiner Leistung und seinen Sponsoren ab. Der am besten verdienende E-Sportler bekam in zehn Wettkämpfen, wo er neunmal Erster und einmal Zweiter wurde, 2,83 Millionen Euro.

Zu den Spielen, die gespielt werden, zählen Echtzeit-Strategiespiele, Ego-Shooter und Sportsimulationen. Die populärsten Spiele sind Dota 2, League of Legends (beides Echtzeit-Strategiespiele), Counter-Strike (Ego-Shooter) und Fifa (Sportsimulation).

Wenn mehrere E-Sportler im Team antreten gibt, es immer einen Teamkapitän, der auch gleichzeitig der Trainer ist. Diese trainieren dann meist für die ESL (Electronic Sports League). Die ESL ist die älteste E-Sports -Liga mit fünf Millionen registrierten Spielern. Die ESL konnte bei einem Counter-Strike-Turnier mit über zwei Millionen Zuschauern, die gleichzeitig das Turnier verfolgten, einen Zuschauerrekord verzeichnen.

E-Sports zeigt uns damit auch Wege, wie man Computerspiele und digitale Medien sinnvoll in unserem Leben nutzen kann.

Jona Max Scheunchen, Klasse 8b,Gymnasium Gadebusch


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