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Hunde und Katzen mit Demenz Auch Tiere können im Alter vergesslich werden

Von dpa | 11.10.2022, 10:02 Uhr | Update am 11.10.2022

Mit dem Alter werden viele Menschen vergesslicher. Auch Tieren kann das passieren. Besonders, wenn sie eine Krankheit wie Demenz haben. Die führt dazu, dass das Gehirn nicht mehr gut funktioniert. Man sagt dann: Jemand ist dement.

Ein dementer Hund erkennt zum Beispiel oft sein Herrchen oder Frauchen nicht mehr. Es kann auch passieren, dass er ängstlich wird oder nicht mehr weiß, wo er sich gerade befindet. Bei dementen Katzen sei eine Besonderheit, dass sie sehr viel miauen, sagt die Tierärztin Nina Meyerhoff.

Sie erklärt auch, dass die Besitzer oft nicht bemerken, dass ihr Haustier dement ist. Das liege auch daran, dass sich die Krankheit bei jedem Tier etwas anders zeigen kann.

Wie man seinem Haustier helfen kann

Leider gibt es bislang keine Heilung für Demenz. Herrchen oder Frauchen können aber versuchen, ihrem Tier zu helfen. Zum Beispiel durch leichte Bewegung, Übungen für den Kopf oder eine andere Fütterung.

Auch wenn die Tiere noch jung sind, kann man schon etwas tun. Damit Katzen lange fit im Kopf bleiben, sei es wichtig, dass sie sich viel bewegen, klettern und spielen können, sagt die Expertin.

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