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Vorsicht im Sommer mit den Fellfreunden Hunde und Hitze - Was du im Notfall tun kannst

Von dpa | 06.06.2022, 14:31 Uhr

Im Auto zu sitzen, ist für Hunde nichts Ungewöhnliches. Doch im Sommer kann es gefährlich werden. Wir erklären, warum das so ist und geben Tipps für Notfälle.

Was für eine Hitze! Das denkt man manchmal, wenn man ins Auto einsteigt. Selbst wenn es draußen gar nicht mega warm ist, kommt einem ein Schwall aufgeheizte Luft entgegen, sobald man die Autotür öffnet. Denn im Auto erhitzt sich die Luft besonders stark und das auch noch sehr schnell. 

Wer einen Hund hat, sollte das unbedingt beachten. Viele Besitzerinnen und Besitzer lassen ihren Hund zum Beispiel kurz im Auto, wenn sie in den Supermarkt gehen. Das ist in der Regel auch kein Problem. Doch wenn es draußen warm ist, kann es im Auto für den Hund gefährlich werden. Das Tier kann einen Hitzschlag bekommen und sogar sterben.

Normalerweise kühlen Hunde ihren Körper, indem sie hecheln. Das bedeutet, dass sie schneller ein- und ausatmen als sonst. Dadurch entsteht ein Luftzug. Dieser sorgt dafür, dass der Speichel in der Schnauze besser verdampft. Wenn Feuchtigkeit verdampft, kühlt das. Doch ist es zu heiß, reicht das nicht mehr. 

Auch als Unbeteiligter immer Augen offen halten

So ist es am Sonntag einem Hund im Norden Deutschlands ergangen. Seine Besitzer hatten ihn im Auto gelassen. Dort wurde es immer heißer. Zum Glück bemerkten andere Menschen, dass es dem Hund nicht gut ging. Sie riefen die Polizei. Die Polizisten schlugen ein Fenster des Autos ein und befreiten den Hund, der schon ganz schwach war. Die Besitzer müssen jetzt mit einer Strafe rechnen.

Tipps für den Notfall

Doch wie kann man einem überhitzen Hund helfen? Am besten bringt man ihn zum Tierarzt. Doch es gibt auch einige Tipps für eine schnelle, erste Hilfe. Zuerst sollte man das Tier in den Schatten bringen, raten Fachleute. Außerdem kann man anfangen, ihn mit lauwarmem Wasser abzukühlen. Am besten beginnt man bei den Beinen und geht insgesamt langsam vor.

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