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Australien Kängurus: Mal niedlich, mal nervig

Von dpa | 10.06.2022, 14:06 Uhr

Sie hüpfen, um vorwärts zu kommen. Sie tragen ihre Babys in einem Bauchbeutel. Und sie sind am anderen Ende der Welt zu Hause. Was wir süß und witzig finden, sehen in Australien einige Menschen als Problem.

Kängurus haben bei uns eine Menge Fans. Vielleicht ist das auch so, weil die Beuteltiere bei uns selten sind. Wir bekommen sie meist nur in Zoos zu sehen. Doch in ihrer Heimat Australien sieht das ein bisschen anders aus. Dort leben viele Millionen dieser Tiere.

Die Aborigines verehren die Kängurus

Um sie gibt es deshalb schon lange Streit. Die Ureinwohner Australiens verehren das Tier. Schließlich leben Kängurus dort seit Millionen von Jahren. Außerdem ist das Känguru das Nationaltier des Landes.

Andere Leute empfinden die Tiere als Plage. Manche Landwirte etwa wollen die Tiere lieber loswerden. Denn sie futtern die Ernte von den Feldern. Oft geschehen Unfälle, weil ein Känguru vor ein Fahrzeug gehüpft ist. Manche Tiere landen auch im Kochtopf.

Die Jagd auf Kängurus ist verboten

Doch auch wenn einige Leute die Tiere nicht leiden können: Die Jagd auf Kängurus ist in Australien verboten. Daher müssen sich die Menschen mit den Beuteltieren abfinden. Zudem versuchen Tierschützer, für mehr Verständnis und Respekt für die Tiere zu sorgen.

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