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Schutz von Insekten Mehrere Schwebfliegen sind vom Aussterben bedroht

Von dpa | 12.10.2022, 10:58 Uhr

Vielen Insekten geht es gerade nicht gut. Sie leiden unter dem Klimawandel und unter giftigen Insektenschutzmitteln. Manchen Insekten geht es so schlecht, dass die Gefahr besteht, dass sie aussterben. Dabei erfüllen sie wichtige Aufgaben in der Natur.

Davon betroffen sind auch mehrere Arten der Schwebfliege in Europa, wie ein neuer Bericht zeigt. Schwebfliegen sehen Wespen sehr ähnlich. Sie haben schwarz-gelbe Streifen und Flügel, aber keinen Stachel. Manche von ihnen sind schlank, andere pummelig. Manche sind dicht behaart, andere glatt. 

Insekten bestäuben Pflanzen

Vor allem aber sind Schwebfliegen wie viele Insekten für unsere Natur sehr wichtig: Sie bestäuben Pflanzen. Während sie von Blüte zu Blüte fliegen, berühren sie die Pflanzen. So verteilen sie Pollen. Das hilft den Pflanzen dabei, sich zu vermehren. 

So kann man den Schwebfliegen helfen

Damit Schwebfliegen nicht aussterben, sollten Menschen weniger Treibhausgase erzeugen, sagen Experten. Außerdem müsse ihr Lebensraum geschützt werden.

Viele Flächen werden von der Landwirtschaft genutzt. Man kann den Insekten helfen, indem man in Feldern Wildblumen und Hecken anpflanzt. Oder indem man umgefallene Baumstämme in Wäldern liegen lässt. Dort fühlen sich die Larven der Schwebefliege besonders wohl. 

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