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Reptilien in Tierheimen Wenn die Wärmelampe zu teuer wird

Von dpa | 28.09.2022, 16:03 Uhr | Update am 28.09.2022

21 Grad oder doch nur 19 Grad Celsius im Wohnzimmer? Gerade überlegen viele Menschen, ob sie weniger heizen sollen. Das spart Energie - und die ist derzeit oft teuer. Menschen halten ein paar Grad weniger meist ganz gut aus. Bei manchen Tieren jedoch kann das lebensbedrohlich werden.

Reptilien müssen es warm haben

„Es gibt viele Exoten, die man nicht bei den 19 Grad sitzen lassen kann“, sagte eine Expertin. Dazu gehören auch viele Reptilien. Die brauchen oft höhere Temperaturen, um zu überleben. Einige Schlangenarten etwa aus Südamerika oder Afrika benötigten 25 bis 30 Grad.

Viele geben ihre Reptilien in Tierheime

Manche Menschen geben ihre Reptilien gerade ab, etwa an Tierheime. Denn ein Terrarium Zuhause kostet Geld, zum Beispiel für den Strom von Wärmelampen.

Ein Tierpfleger erklärte, dass neulich mehr als 100 verschiedene Giftschlangen in die Reptilienauffangstation in Sontra kamen. Diese aber kann es sich nicht leisten, alle diese Tiere zu versorgen. „Wir wissen noch nicht, was passiert, aber im schlimmsten Fall müssen wir schließen“, sagte der Tierpfleger.

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