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Umwelt Sonnencreme: Was uns schützt schadet Meerestieren

Von dpa | 08.06.2022, 17:48 Uhr | Update am 13.10.2022

Vor dem Baden eincremen schützt vor Sonnenbrand. Aber ist schlecht für Meeresbewohner. Wieso, das liest du hier.

Oft schmiert man sich mit Sonnencreme vor dem Baden ein. Dabei bleibt die Creme aber nicht auf der Haut – sie vermischt sich mit dem Wasser. Die Stoffe aus dem Sonnenschutzmittel werden dann von den Meereslebewesen aufgenommen. 

Sonnencreme schützt unsere Haut. Sie hält bestimmte Sonnenstrahlen ab, damit sie nicht in unsere Haut eindringen und sie schädigen.

Für Meeresbewohner aber sind die Stoffe schädlich. Korallenriffe, Muscheln und Fische leiden darunter. Deswegen sind in manchen Meeresregionen wie Hawaii bestimmte Stoffe schon verboten. Es gibt auch Cremes mit anderen Sonnenschutzmitteln – Zink oder Titanoxid etwa. Die sind aber auch nicht perfekt. Wissenschaftler suchen deswegen nach anderen Inhaltsstoffe. Sie experimentieren mit Algen oder Seetang als Sonnenschutz.

TEASER-FOTO: Robert Michael
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