Zwei Millionen Euro : Sagrada Familia erhöht die Sicherheit

Ein schwer bewaffneter Polizist vor der römisch-katholischen Basilika La Sagrada Familia in Barcelona.
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Ein schwer bewaffneter Polizist vor der römisch-katholischen Basilika La Sagrada Familia in Barcelona.

Metallschranken, Scanner und mehr Beamte: In Barcelona sind Sicherheitsvorkehrungen in der jedes Jahr von vielen Touristen besuchten Innenstadt sichtbar verschärft worden.

nnn.de von
03. Januar 2018, 16:36 Uhr

Die Sicherheitsvorkehrungen an der weltberühmten Basilika Sagrada Familia in Barcelona sind mit Jahresbeginn erheblich verschärft worden.

Insgesamt seien zehn neue Metallschranken und Scanner ähnlich zu denen an Flughäfen installiert worden, zudem seien zwölf neue Sicherheitsbeamte eingestellt worden, wie der Generaldirektor der Stiftung Sagrada Familia, Xavier Martínez, am Mittwoch vor Journalisten erklärte.

So solle nicht nur die Sicherheit der Besucher, sondern auch der Arbeiter, die mit dem Bau des Gotteshauses beschäftigt sind, erhöht werden, zitierte die spanische Zeitung «La Vanguardia» Martínez. Insgesamt hätten die Maßnahmen rund zwei Millionen Euro gekostet.

Gleichzeitig betonten die Verantwortlichen, die verschärfte Sicherheit habe nichts mit den Anschlägen in Barcelona und Cambrils zu tun, bei denen im August 16 Menschen ums Leben gekommen waren. Später war bekannt geworden, dass die Täter offenbar zunächst ein Attentat an der Sagrada Familia geplant hatten. Im September war die Basilika nach einem Terroralarm evakuiert worden, allerdings gab es kurz darauf Entwarnung.

Die bis heute unvollendete Sagrada Familia gilt als Lebenswerk Gaudís (1852-1926). Die Kirche ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Barcelonas und das Wahrzeichen der Stadt. Sie soll voraussichtlich 2026 zum 100. Todestag des modernistischen Architekten fertig gestellt sein.

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