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L32 bei Torgelow Junge Soldatin schwebt nach Unfall mit drei Toten weiter in Lebensgefahr

Von Winfried Wagner | 02.03.2020, 11:51 Uhr

Ein 23-Jähriger war mit seinem Auto am Donnerstagabend am Ortseingang von Hammer gegen einen Baum geprallt. Die Suche nach der Ursache geht weiter.

Vier Tage nach dem schweren Unfall mit drei toten Soldaten bei Torgelow (Vorpommern-Greifswald) schwebt eine Beifahrerin weiter in Lebensgefahr. Das sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Anklam. Sachverständige der Dekra versuchten weiterhin, die genaue Unfallursache zu ergründen, sagte sie.

Das Auto eines 23-jährigen Bundeswehrsoldaten aus Nordrhein-Westfalen war am Donnerstagabend am Ortseingang von Hammer bei Torgelow von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer und zwei weitere Soldaten starben.

An Verkehrsinsel von Straße abgekommen

Die 18 Jahre alte Beifahrerin - eine Soldatin aus Niedersachsen - wurde lebensbedrohlich und ein 21-jähriger Insasse aus Bremen schwer verletzt von Helfern geborgen. Nach ersten Untersuchungen war der Wagen vermutlich zu schnell angesichts der Straßenverhältnisse am Ortseingang unterwegs gewesen. Das Auto war gegen 23 Uhr beim Umfahren einer Verkehrsinsel nach links von der Straße abgekommen. Die Straße soll nass, aber nicht vereist gewesen sein.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte sich bestürzt über den tragischen Verkehrsunfall geäußert. Nach Angaben der Bundeswehr waren die jungen Leute vom Bundeswehrstandort Torgelow aus auf dem Weg in ein freies Wochenende gewesen.