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Protest Umweltaktivisten fordern ein Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat

Von VOBO | 22.11.2017, 21:00 Uhr

Mit einer bundesweiten Protestaktion vor mehr als 100 CDU-Büros forderten heute u. a. in Schwerin Umweltschützer ein Verbot des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat.

„Bei der anstehenden Entscheidung über ein Verbot am 27. November in Brüssel, ist die CDU das Zünglein an der Wage“, sagt Aktivist Dirk Endrulat. Folglich wolle man bei den Christdemokraten ein Umdenken bewirken, wie Jana Wolff vom Bürgerkomitee Schwerin betont. Anders als europäische Partner, enthalte sich die CDU der Stimme und gehe nicht entschieden gegen ein Verbot vor, so Wolff. Die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit des Unkrautvernichtungsmittels ist umstritten. Kritiker stufen Glyphosat als Gefährlich für Insekten und als wahrscheinlich krebserregend ein. „Wir zweifeln die Glyphosatstudie an. Sie besteht in großen Teilen aus einer Zuarbeit des Herstellers Monsanto“, sagt Jana Wolff und weist auf ein Plagiatsgutachten hin. CDU-Landesgeschäftsführer Klaus-Dieter Götz nahm die Protestnote der Bürgerbewegung Campact, dem Förderverein „New Social Way“ Mueßer Holz, dem Bund für Umwelt und Naturschutz und Bürgern aus Ludwigslust, Güstrow, Rehna und Satow entgegen.