Ein Angebot des medienhaus nord

Bislang mehr 100.000 Euro für den Wünschewagen Uns alle verbindet die Mitmenschlichkeit

Von ESKA | 11.12.2020, 17:45 Uhr

Wir sagen Danke für 103.612 Euro in MV und 11.018 Euro in der Prignitz! Spenden Sie weiter!

„Was gibt es Schöneres, als in dankbare Augen schauen zu dürfen. Ich fühle mich neuerdings geerdet, lebe bewusster, grüble weniger. Ich komme von der Fahrt nach Hause und bin total glücklich“, sagte Andreas Falk vom Wünschewagen-Team.

Als vor vier Jahren eine Kollegin, die selbst inzwischen Wünschewagen-Botschafterin ist, mit der Idee in die Redaktion kam, das Team des ASB und vor allem die Menschen zu unterstützen, die noch einmal an Orte der Vergangenheit, an Erinnerungsstätten zurück oder noch einmal alte Freunde, Verwandte besuchen wollen, da waren viele Kollegen in der Redaktion und im Verlag sofort Feuer und Flamme.

Die Aktion passt zu uns. Zu uns, die wir stets unsere Leser im Blick haben (müssen), denen wir nicht nur Informations-Dienstleister sein wollen, sondern Partner beim Weg durchs Leben. Klar, auch viele unserer Journalistenkollegen wissen, die Zeitung gilt als Auslaufmodell. Internetdienste werden immer nutzwertiger. Web-Seiten statt Zeitungsseiten.

Aber so einfach ist es eben nicht. Die großartige Spendensumme von fast 115.000 Euro in nur zwei Wochen zeigt, die Leserinnen und Leser unserer Zeitung sind eine riesige Gemeinschaft. Mit gemeinsamen Werten. Mit Gefühlen, die durch unsere Geschichten von Menschen und ihren Schicksalen geweckt werden, ob gedruckt oder im Netz.

Zeitung ist Heimat. Die Menschen, um die es in unseren Geschichten geht, das sind die Nachbarn, Freunde, die Verwandten im Geiste, denen viele gerade in der Weihnachtszeit gerne helfen.

Wenn Volker Rumstich Transporte aus Parchim, wenn die Dachdecker-Innung Schwerin, das Autohaus Burmeister in Parchim, Rostock Port oder das Palliativmedizinische Netz Rostock auf unseren Spendenlisten auftauchen, dann stehen dahinter immer Menschen, die helfen wollen und offenbar gerne helfen. Danke!

Auch wenn uns der Datenschutz schon vor Jahren einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, und wir nicht mehr jeden Spender persönlich nennen dürfen.

Danke, für dieses großartige Spendenergebnis bis hierhin. Wir machen weiter, denn durch unsere Geschichten werden auch viele Menschen, denen es gar nicht gut geht, angeregt, sich vielleicht doch noch einen scheinbar unerreichbaren Wunsch erfüllen zu lassen.

Und Sie helfen dabei. Sie liebe Leserinnen und Leser, Sie sind in diesen Tagen Wünscheerfüller. In dieser Vorweihnachtszeit, die gerade durch die Corona-Pandemie für uns alle noch einsamer ist. Aber uns alle verbindet eines: Mitmenschlichkeit. Spenden Sie bitte weiter.