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Weihnachtsspendenaktion 2022 startet Helfen Sie den ASB-Wünschewagen im Nordosten!

Von Karin Koslik | 25.11.2022, 16:04 Uhr

Auch vor Wunscherfüllern macht die Kostenexplosion in fast allen Lebensbereichen nicht Halt. Die Spendenaktion von „Schweriner Volkszeitung“, „Norddeutschen Neuesten Nachrichten“ und „Der Prignitzer“ soll in diesem Jahr dabei helfen, das aufzufangen.

Es ist wieder so weit: Heute startet unsere Weihnachtsspendenaktion 2022. Wie in den Vorjahren bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Unterstützung für die Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Wie in den Vorjahren unterstützt erneut MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) als Schirmherrin die Spendenaktion.

In dem ausschließlich aus Spenden, ASB-Mitteln und durch Ehrenamtler getragenen Projekt wird Menschen am Ende ihres Lebens ein letzter Herzenswunsch erfüllt. In Brandenburg passiert das seit 2016, in MV seit 2017. Hunderte Wünsche wurden wahr: Noch einmal das Meer sehen, noch einmal an die Stätten der Kindheit zurückkehren, ein letztes Mal unbeschwerte Zeit mit den liebsten Menschen verbringen, ohne sich über Organisation oder Kosten Gedanken machen zu müssen – darum geht es.

Betriebskosten haben sich nahezu verdoppelt

Uns ist durchaus bewusst, dass viele Menschen angesichts der durch Russlands Überfall auf die Ukraine heraufbeschworenen Energiekrise und der damit verbundenen Teuerung in so gut wie allen Lebensbereichen gerade selbst zunehmend in Bedrängnis geraten. Die Kostenexplosion bekommen indes auch die Wünschewagen-Teams Tag für Tag zu spüren: Angefangen beim Tanken über die Beköstigung während der Fahrten bis hin zu Eintrittsgeldern: „Es gibt so gut wie nichts, das nicht teurer geworden ist“, weiß Bettina Hartwig, Wünschewagen-Projektleiterin in Mecklenburg-Vorpommern. Habe es früher ausgereicht, wenn sie den Ehrenamtlern, die die Fahrten begleiten, 150 Euro als „Handkasse“ mitgegeben hätte, reichten inzwischen 300 Euro oft noch nicht aus. Die Betriebskosten hätten sich nahezu verdoppelt, so Hartwig. Statt der pro Monat laut Wirtschaftsplan kalkulierten 7248 Euro hätten die Ausgaben im August 2022 bei knapp 15 000 und im September dieses Jahres sogar bei rund 19 500 Euro gelegen.

MV-Wünschewagen steuert auf Rekordergebnis zu

Allerdings verzeichnet der Wünschewagen auch einen immer größeren Zulauf – zum einen, weil das Projekt, auch dank unserer Veröffentlichungen, immer bekannter wird. Zunehmend spielt aber auch eine Rolle, dass Familien finanziell nicht mehr in der Lage sind, Angehörigen selbst einen letzten Wunsch zu erfüllen. Der Wünschewagen in MV steuert so in diesem Jahr auf eine neue Rekordmarke zu: Bis zum 22. November war er bereits 95-mal unterwegs – zum Vergleich: Im bisherigen Rekordjahr 2020 kamen bis zum Jahresende 78 Fahrten zusammen.

Ähnlich sieht es in Brandenburg aus, wo sich die Zahl der Fahrten nahezu verdoppelt hat: von 24 in 2021 auf bislang 44. Brandenburgs ASB-Sprecherin Cindy Schönfeld sieht dafür noch einen weiteren Grund: „Unsere Fahrgäste sind nach Corona wieder mutiger zu reisen.“

Mehr Informationen:

Spendenkonten:

ASB-Landesverband MV e.V.

Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE82 1002 0500 0001 4951 00

BIC: BFSWDE33BER

ASB-LV Brandenburg e.V.

Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE49 100 20 50 0000 3545 401

BIC: BFSWDE33BER

Stichwort „Weihnachtsaktion Wünschewagen“

Benötigen Sie eine Spendenquittung, schreiben Sie bitte Ihren Namen und Ihre Adresse in die Zeilen für den Verwendungszweck.

Wunschanmeldungen:

www.wuenschewagen-mv.de

www.asb-lv-bbg.de/wuenschewagen

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