Skulptur von Jeff Koons : Dieses silberne Kaninchen erzielt einen Rekordpreis

Die silberne Kaninchen-Skulptur von Jeff Koons.
Die silberne Kaninchen-Skulptur von Jeff Koons.

Eine Skulptur von Jeff Koons erzielt den höchsten Auktionspreis für das Werk eines lebenden Künstlers.

nnn.de von
16. Mai 2019, 06:55 Uhr

New York | Eine Kaninchenskulptur des US-Künstlers Jeff Koons hat bei einer Versteigerung in New York einen Rekordpreis erzielt. Wie das Auktionshaus Christie's mitteilte, wurde die silberne Skulptur "Rabbit" eines aufblasbaren Kaninchens aus Edelstahl am Mittwoch für 91,1 Millionen Dollar (rund 81,2 Millionen Euro) versteigert. Damit wurde der bisherige Rekordpreis für das Werk eines lebenden Künstlers erneut übertroffen. Den Zuschlag erhielt nach Informationen der "New York Times" der Kunsthändler Robert E. Mnuchin, Vater des US-Finanzministers Steven Mnuchin.

Bisherige Rekordhalter

Den Rekord hielt zuletzt ein Gemälde des britischen Malers David Hockney "Portrait of an Artist (Pool with two figures)" war im November, ebenfalls bei Christie's in New York, für rund 90,3 Millionen Dollar versteigert worden. Das 1972 entstandene Acrylgemälde zeigt zwei Männer - einen von ihnen schwimmend im Pool, den anderen am Beckenrand stehend.

David Hockney vor seinem Gemälde 'Portrait of an Artist (Pool with two figures)'.
dpa/Johannes Schmitt-Tegge
David Hockney vor seinem Gemälde "Portrait of an Artist (Pool with two figures)".

Zuvor hatte jahrelang die Skulptur "Balloon Dog (Orange)" von Koons den Rekord gehalten: Sie war 2013 bei einer Auktion in New York für 58,4 Millionen Dollar versteigert worden.

Die Skulptur 'Balloon Dog (Orange)' von Jeff Koons.
imago images / Aurora Photos / Katja Heinemann
Die Skulptur "Balloon Dog (Orange)" von Jeff Koons.

Die 1,04 Meter Meter hohe Stahlskulptur "Rabbit" ist eines der bekanntesten Werke des US-Künstlers und wurde von Christie's vorab auf 80 Millionen Dollar geschätzt. Sie stammt aus der Sammlung des 2017 verstorbenen US-Verlegers Samuel Irving Newhouse. Ihm gehörte das Verlagshaus Condé Nast, das die Zeitschriften "Vanity Fair", "Vogue" und den "New Yorker" herausgibt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen