Strecke von 30 Kilometern : Mann fährt nach Wildunfall mit Reh im Kühlergrill weiter

Wildunfälle machen in Deutschland rund fünf Prozent der Verkehrsunfälle aus.
Wildunfälle machen in Deutschland rund fünf Prozent der Verkehrsunfälle aus.

Das Tier klemmte so fest im Auto, dass der Mann entschied, weiterzufahren.

nnn.de von
18. April 2019, 09:56 Uhr

Aalen | Nach einem Wildunfall ist ein Autofahrer rund 30 Kilometer weit mit einem im Kühlergrill verfangenen Reh durch Baden-Württemberg gefahren. Wie die Polizei in Aalen am Donnerstag mitteilte, kollidierte er am Vorabend auf einer Kreisstraße mit dem Tier. Dieses verfing sich im Kühlergrill und ließ sich nicht lösen.

Starke Schäden am Auto

"Da der Mann kein Handy dabei hatte und sich nicht anders zu helfen wusste, fuhr er circa 30 Kilometer bis nach Hause und verständigte von dort aus die Polizei", erklärten die Beamten. Die Polizei barg das tote Reh schließlich. Das Auto war stark beschädigt.

Der ADAC rät, bei Wildunfällen immer die Polizei zu rufen und an der Unfallstelle zu warten, bis die Streife eintrifft. Wer das angefahrene Wild mitnimmt, mache sich der Wilderei schuldig, warnt der Deutsche Jagdverband.

Weiterlesen: Nach Wildunfall: Totes Reh sorgt für Ärger

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