"Erheblicher Widerstand" : Polizeikontrolle eskaliert: Beamte werden von 50 Menschen bedrängt

Eine routinemäßige Polizeikontrolle eskalierte in Mülheim.
Eine routinemäßige Polizeikontrolle eskalierte in Mülheim.

Dabei wollten die Polizisten lediglich einen vermutlich alkoholisierten Fahrer überprüfen.

nnn.de von
20. April 2019, 14:13 Uhr

Mülheim | Im Ruhrgebiet ist eine Verkehrskontrolle der Polizei eskaliert: Eigentlich sollte nur ein offenbar alkoholisierter Fahrer in Mülheim an der Ruhr überprüft werden – doch auf der Straße versammelten sich daraufhin rund 50 Menschen, die sich aggressiv verhielten, wie die Polizei in der Nacht zu Samstag mitteilte. Sie waren demnach zumeist osteuropäischer Herkunft.

Erheblicher Widerstand

Die Beamten riefen daraufhin Verstärkung, um Herr der Lage zu werden. Vier der Beteiligten wurden bei der Aktion am Freitag in Gewahrsam genommen. Die Männer hatten nach Polizeiangaben teils erheblichen Widerstand geleistet. Zuvor hatten die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" und die "Bild"-Zeitung berichtet.

"Die Stimmung wurde zunehmend aggressiver gegenüber den Beamten, die daher Verstärkung von umliegenden Wachen und Städten anfordern mussten", sagte Polizeisprecherin Judith Herold gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Wir haben mehrere Anzeigen aufgenommen."

Während des Massentumults war die Straße, in der sich das Geschehen abspielte, komplett gesperrt worden. Teilweise mussten sogar Ausfahrten der Autobahn 40, die verkehrstechnische „Hauptschlagader des Ruhrgebiets", gesperrt werden.

Nicht das erste Vorkommnis

Die Mobilisierung der Sympathisanten sei in der belebten Straße, in der viele den Einsatz aus Hochhäusern, kleinen Lokalen und Spielhallen verfolgen konnten, relativ leicht gewesen, sagte die Polizeisprecherin. Bei den Beteiligten an dem Tumult habe es sich überwiegend um Menschen aus Osteuropa gehandelt. Vor allem im Ruhrgebiet waren Polizisten in der Vergangenheit schon häufiger Zusammenrottungen bei regulären Kontrollen ausgesetzt.

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