Infografik des Tages : Schnee aus der Kanone

Sie sagen manchmal mehr aus als 1000 Worte: Infografiken werden immer beliebter im Netz. Wir bieten Ihnen regelmäßig aktualisierte Statistiken und Abbildungen zu Themen, die die Region bewegen.

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31. Januar 2019, 00:00 Uhr

INFOGRAFIK 31. Januar


Zwar versanken große Teile der Alpen in diesem Jahr im Schneechaos, aufgrund des Klimawandels bleibt der Schnee häufig aber auch aus. Und weil ein Skiurlaub teuer ist und die Urlauberinnen und Urlauber für Skipass, Ausrüstung, Hotel, Verpflegung und Anreise viel ausgeben, sollen für die Wintersportler allzeit optimale Pisten vorhanden sein. Darum setzen die meisten Skigebiete heute auf künstliche Beschneiung, wie unsere Infografik zeigt. In Italien war das im Jahr 2017 bei 87 Prozent der Pisten der Fall. In Österreich waren es 70, in der Schweiz 49 Prozent. Die Werte sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Noch 2004 lagen sie um 30 bis 50 Prozent niedriger.

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INFOGRAFIK 30. Januar


Do-it-yourself, also handwerken, liegt im Trend: Ob im Fernsehen oder in sozialen Medien – Häuser werden selbst renoviert, Möbelstücke gebaut und gebastelt, was das Zeug hält. Dabei schätzen sich laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research drei von fünf Befragten als gute bis sehr gute Handwerker ein. Männer sind dabei ihre Fähigkeiten betreffend zuversichtlicher als Frauen, wie die Grafik von Statista zeigt. Nahezu jeder traut sich zu, einen Nagel in die Wand zu schlagen, um ein Bild aufzuhängen. Ebenfalls für die meisten machbar ist das Blumen einpflanzen oder umtopfen. Wenn es um Tätigkeiten wie tapezieren, Teppich verlegen oder Fliesen legen geht, werden beide Geschlechter vorsichtiger, die Frauen aber deutlich mehr als die Männer. Fliesen zu verlegen traut sich beispielsweise nur jede zehnte Frau zu, bei den Männern ist es jeder Dritte.

Infografik: Die Heimwerker-Fähigkeiten der Deutschen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 29. Januar


Rund 7.700 Millionen Tonnen Kohle wurden laut BP 2017 weltweit gefördert. Nach drei Jahren rückläufigen Zahlen ist damit wieder ein Anstieg zu beobachten (+3,1 Prozent). Grund ist, das China, Indien und die USA die Förderung erhöht haben. In Deutschland geht der Abbau von Stein- und Braunkohle schon seit Jahrzehnten zurück. Wurden bis Ende der 80er Jahre hierzulande noch jährlich 500 Millionen Tonnen des Brennstoffs aus dem Boden geholt, waren es zuletzt weniger als 200 Millionen Tonnen. Die Experten-Kommission, die sich im Sommer 2018 konstituiert hatte, empfiehlt einen vollständigen Kohleausstieg der Bundesrepublik bis spätestens 2038.

Infografik: So groß ist der weltweite Kohle-Hunger | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 28. Januar


In Venezuela hat der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó für diese Woche zu weiteren Protesten aufgerufen. Bereits in der Vorwoche hatte es Massenproteste gegeben, bei denen mindestens 26 Menschen getötet wurden. Mehrere europäische Staaten haben dem sozialistischen Präsidenten Nicolas Maduro ein Ultimatum gesetzt, wonach Neuwahlen stattfinden sollen. Dieser soll die Frist als „Frechheit“ zurückgewiesen haben. 

Wie die Grafik von Statista zeigt, genießt Maduro die Unterstützung von Russland, China und der Türkei. Nordamerika und weite Teile Südamerikas unterstützen laut Bloomberg-Recherche hingegen Guaidó, den Chef des entmachteten Parlaments und selbstausgerufenen Interimspräsident. Die EU-Staaten sprechen sich für einen Dialog aus.

Infografik: Wer unterstützt wen in Venezuela? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 25. Januar


Zwar ist die hinterzogene Steuersumme in der EU seit 2009 um 12 bis 16 Prozent gesunken, hoch ist sie aber noch immer: Laut einer aktuellen Untersuchung der University of London im Auftrag der sozialdemokratischen S&D-Fraktion im EU-Parlament sind den EU-Staaten 2015 schätzungsweise 824 Milliarden Euro an Steuergeldern entgangen. Damit liegt die Summe weit höher als die, die der öffentlichen Hand durch die legale Steuervermeidung von Konzernen entgeht (50 bis 190 Milliarden Euro), so Steuerexperte Richard Murphy, der die Studie durchführte. 

Bei den aufgeführten Daten handelt es sich um eine grobe Schätzung – die Summe könne EU-weit zwischen 750 und 900 Milliarden Euro liegen, so Murphy. 824 Milliarden sei die bestmögliche Schätzung. Der größte Anteil davon wird in absoluten Zahlen in Italien hinterzogen, gefolgt von Deutschland und Frankreich, wie die Grafik von Statista zeigt. Anteilig am BIP gerechnet liegt Dänemark mit 47 Prozent vorne, gefolgt von Belgien und Österreich.

Infografik: Steuerhinterziehung kostet EU-Staaten Milliarden | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

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