Grüne: Umstrittene Praxis beenden : Schlachthöfe sparten 292 Millionen bei EEG-Umlage - dank Werkverträgen?

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In vielen Schlachthöfen arbeiten keine festangestellten Schlachter und Zerleger. Sie werden von Subunternehmern in die Betriebe geschickt - das könnte sich für die Schlachthöfe positiv bei der Ökostromabgabe auswirken.

Das von der Bundesregierung geplante Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie könnte zu höheren Energiekosten für manche Schlachthöfe führen. Die haben in den vergangenen Jahren nämlich kräftig bei der EEG-Umlage gespart.

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08. Juli 2020, 01:22 Uhr

Osnabrück | Genau genommen haben Unternehmen der Fleischwirtschaft seit 2010 insgesamt mehr als 292 Millionen Euro bei der Ökostromabgabe gespart. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf Anfragen der Grünen h...

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