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Polizeiticker Barth: 4.000 Euro durch SMS-Tan-Betrug verloren

Von Redaktion svz.de | 09.07.2020, 19:09 Uhr

Ein 40 Jahre alter Deutscher ist Opfer eines SMS-Tan-Betrugs geworden.

Während er an der Ostsee seinen Urlaub verbringt, hat er einen Anruf von einem vermeintlichen Mitarbeiter seiner Hausbank erhalten. Dieser konnte ihm sämtliche relevanten Kundendaten zu seiner Person geben. Nach dem Abgleich der Kundendaten erhielt der Geschädigte mehrfach Tan-Nummern, die ihm auf sein Handy geschickt wurden. Diese Nummern gab er an den Anrufer und mutmaßlichen Betrüger weiter. Einige Stunden später bemerkte er, dass durch die Tan-Nummern Sofortüberweisungen veranlasst wurden. Der Kontakt mit der echten Bank bestätigte schließlich seine schlimmsten Vermutungen: 4.000 Euro waren zu Unrecht abgebucht.

Erst kürzlich hatte die Polizeiinspektion Stralsund über einen ähnlichen Betrugsfall (im Zusammenhang mit PayPal) berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108767/4631781

Wir warnen erneut davor, Tan-Nummern mündlich oder schriftlich weiterzugeben. Echte Bankmitarbeiter werden niemals ihre PIN oder Tan-Nummern von Ihnen abfragen!

Die Polizei rät zudem dazu, in sozialen Netzwerken oder bei Anmeldungen zu E-Mail-Diensten oder Online-Shops nur so viele persönliche Daten anzugeben, wie zwingend zur Anmeldung erforderlich. Darüber hinaus sollte für jedes Profil im Internet ein eigenes, sicheres Passwort verwendet werden, damit Kriminelle im Falle eines Datendiebstahls nicht auch noch Zugang zu weiteren Diensten und Profilen haben. Sollte es doch zu einem Datendiebstahl gekommen sein, sollte das Konto umgehend gesperrt werden, ein neues Konto auch mit einem neuen Passwort geschützt werden und der Fall sollte bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden.