Ein Angebot des medienhaus nord

Explosion in Rostock Drei Jahre Hausverbot im Hauptbahnhof Rostock

Von dpa | 02.01.2019, 15:05 Uhr

Das Zünden von zwei sogenannten Polenböllern hat für einen 16-jährigen Rostocker langfristige Folgen.

Das Zünden von zwei sogenannten Polenböllern hat für einen 16-jährigen Rostocker langfristige Folgen. Nach Angaben der Bundespolizei von Mittwoch wurde durch die verbotenen Böller die Rauchmeldeanlage im Hauptbahnhof Rostock aktiviert, die Feuerwehr rückte aus. Der junge Mann war anschließend vom Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn gestellt worden. Bei seiner Durchsuchung wurde ein weiterer Böller gefunden. Gegen den 16-Jährigen wurde ein Verfahren wegen des unerlaubten Erwerbs und Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen eingeleitet. Zudem wurde ihm durch die Deutsche Bahn ein dreijähriges Hausverbot im Hauptbahnhof erteilt. Er dürfe das Gebäude allerdings betreten, um einen Zug zu erreichen, sagte ein Sprecher.