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Neustrelitz Explosion verrät Amateur-Horrorfilmer

Von Redaktion svz.de | 04.02.2019, 14:11 Uhr

Für ihren Dreh mit Hilfe von Smartphones sollen die „Filmemacher“ mehrere Haarspraydosen zur Explosion gebracht haben, um Einschläge von Panzerabwehrgranaten zu simulieren.

Zwei Männer in Neustrelitz (Mecklenburgischen Seenplatte) haben wegen eines Horrorfilm-Drehs Ärger mit Polizei und Feuerwehr. Wie die Polizei am Montag in Neubrandenburg mitteilte, müssen sich die 28 und 33 Jahre alten Beschuldigten wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten und die Rechnung der Feuerwehr fürs Ausrücken zahlen.

Ein Anwohner hatte am Samstag eine Explosion gehört und die Beamten sowie die Feuerwehr alarmiert. Diese fanden die zwei Neubrandenburger verkleidet sowie mit einer Machete und einer sichelartigen Waffe ausgestattet an einem früheren Gefängnis im Stadtteil Alt Strelitz.

Explodierende Haarspraydosen, um Einschläge von Panzerabwehrgranaten zu simulieren

Für ihren Dreh mit Hilfe von Smartphones sollen die „Filmemacher“ mehrere Haarspraydosen zur Explosion gebracht haben, um Einschläge von Panzerabwehrgranaten zu simulieren. Das dabei ausgebrochene Feuer sei aber bereits gelöscht gewesen. Der Dreh wurde den Männern, von denen sich einer nach eigenen Angaben als Zombi verkleidet hatte, untersagt. Die Waffen wurden sichergestellt. Zum eigentlichen Zweck des Filmens und ob sie den Streifen ins Internet stellen wollten, dazu hätten die Männer keine Angaben gemacht.