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Stralsund Fischverkaufskutter gesunken: Bergung geplant

Von Winfried Wagner/dpa | 28.01.2019, 08:54 Uhr

Nach mehreren Tagen Frost ist in Stralsund ein mehr als 50 Jahre alter Verkaufskutter gesunken. Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt es nicht.

Ein gesunkener Fischverkaufskutter beschäftigt die Polizei und Behörden in Stralsund. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Rostock am Montag erklärte, ist das etwa 14 Meter lange Schiff in der Nacht zu Sonntag im Stadthafen gesunken. Es soll nach bisheriger Planung an diesem Dienstag mit einem Schwerlastkran wieder gehoben werden. Die Ursache für den Vorfall sei noch unklar. Der tonnenschwere Holzkutter „Anja“ liegt seit 2009 im Stadthafen.

Da bei dem Sinken Schmierstoffe austraten, habe die Feuerwehr das Wasser in dem Bereich mit einer Ölsperre gesichert. Durch das zuständige Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern seien die ausgetretenen Schmierstoffe aber als „nicht bekämpfungswürdig“ eingestuft worden.

Erst im Anschluss an die Bergung werde das Schiff genauer untersucht, um eine Ursache für das Sinken zu finden. Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es bisher nicht. In der vergangenen Woche hatte Frost in der Region einige Gewässer frieren und Plusgrade das Eis inzwischen wieder auftauen lassen. Der Fischkutter wurde 1965 gebaut und Teile der Verkaufsaufbauten seien noch zu sehen.