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Nahe Rostock Gammelfisch verursacht Stau auf A20

Von Redaktion svz.de | 05.05.2018, 18:52 Uhr

Ein mit Sprotten beladener Transporter muss stark bremsen - mit erheblichen Folgen.

Bei einem plötzlichen Bremsmanöver auf der Autobahn 20 bei Rostock hat ein Fischtransporter am Samstag eine Ladung Sprotten verloren. Der 40 Jahre alte Fahrer habe die toten, bereits verdorbenen Fische in einem Kippmuldenanhänger transportiert, teilte das Polizeipräsidium Rostock mit. Die Sprotten seien beim Bremsen nahe dem Kreuz Rostock nach vorne übergeschwappt und hätten die Fahrbahn auf etwa 300 Metern verunreinigt.

Die Polizei entdeckte den Lastwagen wenig später auf einem Rastplatz und kontrollierte den Fahrer. Er habe seine Ladung nicht ausreichend gesichert gehabt und gegen weitere Vorschriften verstoßen. Die Sprotten bezeichnete ein Polizeisprecher als „Gammelfisch“, der vermutlich industriell verarbeitet werden sollte. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn. Der Verkehr staute sich auf drei Kilometern. „Ein Schwarm Sprotten behindert den Verkehr im Autobahnkreuz Rostock“, hieß es im Polizeibericht.

Erst am 20. April war ein Lastwagen mit 20 Tonnen Sprotten im Landkreis Vorpommern-Greifswald umgekippt. Die gesamte Ladung Fisch landete auf einem Acker an der Bundesstraße 110.