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Petersdorfer Brücke Geisterfahrer auf der A 19 - 10 km ohne Unfall

Von Redaktion svz.de | 07.04.2016, 08:43 Uhr

56-Jähriger fuhr 10 km entgegengesetzt der Fahrtrichtung, obwohl andere Verkehrsteilnehmer ihn mittels Lichthupe warnten

Beamte der Autobahnpolizei aus Linstow stellten am 07.04.2016 gegen 0:55 Uhr einen sogenannten Geisterfahrer auf der BAB 19 fest. Dabei handelte es sich um einen Sattelzug aus Deutschland.

Der 56-jährige Fahrer gab den Beamten vor Ort an, dass er aus Richtung Rostock kam und in der Baustelle der Petersdorfer Brücke die Orientierung verloren habe. Er ist dort auf die Fahrspur in Richtung Rostock gewechselt. Er fuhr dann noch 10 km entgegengesetzt der Fahrtrichtung, obwohl andere Verkehrsteilnehmer ihn mittels Lichthupe warnten.

Der LKW Fahrer wollte dann auf Höhe des Parkplatzes Leizen wenden und fuhr auf den linken Fahrstreifen um ausreichend Platz für das Wendemanöver zu haben. Die Polizeibeamten begleiteten den Sattelzug von der Autobahn herunter. Dass es nicht zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen ist, grenzt an ein Wunder.

Es wurde Strafanzeige gegen den Fahrzeugführer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet.