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Unfall A19 bei Güstrow Lkw kracht in Absperrung - Arbeiter retten sich in letzter Sekunde

Von Susan Ebel | 22.02.2018, 10:45 Uhr

Der Lkw-Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Die Fahrbahn glich einem Trümmerfeld.

Auf der A19 bei Güstrow hat sich am Vormittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Vermutlich aus Unachtsamkeit ist der Fahrer eines 40-Tonners etwa in Höhe Kuchelmiß in einen Absperranhänger der Autobahnmeisterei Malchow gefahren. Die Trümmerteile liegen auf der gesamten Fahrbahn verteilt.

Der Lkw-Fahrer blieb aber wie durch ein Wunder unverletzt. Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei, die sahen, dass der Fahrer sie gar nicht wahrnahm, warnten sich durch Schreie und konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Auch sie blieben unverletzt. Bei dem Unfall entstand laut Schätzung der Einsatzkräfte jedoch ein erheblicher Sachschaden in Höhe von etwa 80 000 Euro.

Die A19 war ab der Abfahrt Güstrow in Richtung Berlin für knapp eine Viertelstunde voll gesperrt, aufgrund der fortgesetzten Arbeiten an der Tagesbaustelle bleibt der rechte Fahrstreifen jedoch bis zu deren Beendigung dicht.