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Stralsund Mann nach Schüssen aus Schreckschusspistole in Haft

Von Redaktion svz.de | 26.08.2018, 15:45 Uhr

37-Jähriger bricht in Stralsund in ein Haus ein und schießt um sich. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

Der Mann, der laut Polizei am Freitag in Stralsund gewaltsam in ein Mehrfamilienhaus eingedrungen war und dort Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgegeben hatte, sitzt in Untersuchungshaft. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, erließ das Amtsgericht Stralsund Haftbefehl gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen. Der Mann sei mittlerweile in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.

Der mutmaßliche Angriff hatte offenbar einer 34-jährigen Frau und einem 39-jähriger Mann gegolten, die in dem Haus wohnen. Beide erlitten den Angaben zufolge einen Schock. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einer Beziehungstat aus. Der Tatverdächtige sei mehrfach vorbestraft und gelte als „Intensivtäter“, hieß es.

Nach den Schüssen mit Reizgas-Munition war der Mann zunächst geflüchtet. Gut zweieinhalb Stunden nach der Tat nahm ihn die Polizei jedoch am Stadtrand von Stralsund fest. Gegen ihn wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Bedrohung sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.