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Polizeiticker Rostock: Vermeintliche Hilfeleistung gerät außer Kontrolle

Von Redaktion svz.de | 27.08.2018, 13:14 Uhr

Bereits am vergangenen Freitag, den 24.08.2018 kam es gegen 17:30 Uhr am Haltepunkt Lütten-Klein zu einem Vorkommnis bei dem eine der Beteiligten kurzfristig das Bewusstsein verlor.

Die Bundespolizisten wurden wegen einer körperlichen Auseinandersetzung zum Haltepunkt Lütten-Klein gerufen. Hier wurden sie von einem Mann in Empfang genommen, welcher auf eine Frau aufmerksam machte, die kurz zuvor in einer Auseinandersetzung mit zwei Mädchen verwickelt war. Diese soll zuvor von zwei Mädchen aus einer Gruppe Jugendlicher beleidigt und geschlagen worden sein.

Hierbei soll sie auch einen Faustschlag ins Gesicht bekommen haben. Der Zeuge erzählte weiterhin, dass die Frau daraufhin "durchdrehte" und es mit einem der Mädchen zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen ist. Daraufhin wollte dieser die beiden Streitenden trennen, indem er die Frau auf dem Boden fixierte. Auf Befragung der Frau zum Sachverhalt, gab sie an, von dem Mann bei dieser Aktion gewürgt worden zu sein, dass sie hierbei kurzfristig das Bewusstsein verlor und zu Boden ging. Die Inanspruchnahme einer ärztlichen Versorgung wurde von ihr mehrfach abgelehnt.

Durch weitere Zeugen konnte der Sachverhalt bestätigt werden. Zudem konnte das an der Auseinandersetzung beteiligte Mädchen ausfindig gemacht werden. Die Frau und der Mann wiesen bei einer durchgeführten Atemalkoholkontrolle einen erheblichen Alkoholkonsum auf. Es konnten Messwerte von 2,15 und 1,66 Promille ermittelt werden. Durch die Bundespolizisten wurden die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung bzw. der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.