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Greifswald-Riems Von Heuballen erschlagen: Tödlicher Unfall im Forschungsinstitut

Von Martina Rathke | 23.08.2018, 12:59 Uhr

Eine 54-jährige Institutsmitarbeiterin ist heute Morgen bei der Verladung von Heuballen schwer verletzt worden.

Bei einem Arbeitsunfall im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems ist eine Frau ums Leben gekommen. Die 54-Jährige Institutsmitarbeiterin sei am Mittwoch bei der Verladung von Heuballen schwer verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei am Donnerstag in Anklam mit. Ein Kollege hatte für die Verladung einen 300 Kilogramm schweren Heuballen aus einer Luke aus 3,50 Meter Höhe auf den Boden fallen lassen und dabei die Mitarbeiterin getroffen. Ihre Kollegen leisteten sofort Erste Hilfe und informierten den Rettungsdienst. Die Frau erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Die Polizei und die Unfallkasse des Bundes haben die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Das Bundesforschungsinstitut auf der zu Greifswald gehörenden Insel Riems erforscht gefährliche Tierseuchen wie Vogelgrippe, Maul- und Klauenseuche oder die Schweinepest. Zu Forschungszwecken werden auf dem Gelände auch Tiere gehalten.