Bützow : Flächenbrand nach Mäharbeiten

Einsatz am Kaffeekrug: Kameraden aus Bützow löschen hier einen Böschungsbrand.
Einsatz am Kaffeekrug: Kameraden aus Bützow löschen hier einen Böschungsbrand. Fotos: Alexander Kraak/FFw Bützow

Feuer in Eickelberg und am Kaffeekrug in Bützow

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10. August 2018, 12:00 Uhr

Bisher waren die Feuerwehrleute des Amtes Bützow relativ wenig gefordert, bezogen auf die lang anhaltende Hitze. Das änderte sich in den zurückliegenden 36 Stunden.

Am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr kam es in Eickelberg bei Mäharbeiten zu einem Flächenbrand. Als erste Wehr war die von Warnow am Einsatzort. „Für uns war es der erste Brandeinsatz in der Trockenperiode“, sagt Michael Wildermuth, stellvertretender Wehrführer und Einsatzleiter. Mit ausgerückt waren auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Zernin, Rosenow und Bützow, insgesamt waren es 28 Einsatzkräfte. „Glücklicherweise war es windstill, was eine schnelle Ausbreitung verhinderte und wir hatten durch das Zusammenspiel aller Wehren vor Ort schnell das Feuer auf einer Fläche von 200 bis 300 Quadratmetern aus“, sagt Alexander Kraak von der Bützower Wehr. Das war auch gut so, denn das Feuer befand sich unmittelbar in der Nähe eines Wohnhauses. „Bedanken wollen wir uns an dieser Stelle einmal bei allen Arbeitgebern, die unsere ehrenamtlichen Kräfte für Einsätze freistellen“, sagt der Stellvertretende Wehrführer von Bützow.

Nicht ihre Arbeit, sonder ihre Ausbildung mussten Kameraden der Bützower Wehr am Mittwochabend unterbrechen. Einige waren zum Fahrtraining in der Stadt unterwegs, andere unterstützten die Organisatoren des Feriencamps in der Bützower Miniaturstadt. Kurz vor 20 Uhr wurde dann Feueralarm ausgelöst. „Wir haben dann die Kräfte auf einem Fahrzeug gebündelt und sind direkt zum Einsatzort gefahren. Das zweite Fahrzeug ist zunächst zum Gerätehaus zurückgefahren und hat weitere Kameraden ,eingesammelt’“, erzählt Alexander Kraak. Einsatzort war der Fahrradweg am Kaffeekrug. Dort brannte auf einer Fläche von rund rund 100 Quadratmetern die Straßenböschung. „Nach 45 Minuten konnten wir der Leitstelle ,Feuer aus’ melden“, so der stellvertretende Wehrführer. Wie das Feuer entstehen konnten, ist unklar. „Bei der Trockenheit ist alles möglich. Auch eine Glasscherbe reicht schon aus“, so der erfahrene Feuerwehrmann.

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