Lebensgefahr : Kinder spielen auf Gleisen

Bahnanlagen sind keine Spielplätze! Die Bundespolizei warnt im Zusammenhang mit dem aktuellen Vorfall vor den Gefahren.
Bahnanlagen sind keine Spielplätze! Die Bundespolizei warnt im Zusammenhang mit dem aktuellen Vorfall vor den Gefahren.

Der Vorfall am Bahnhof Bützow legte den Verkehr für eine Stunde lahm.

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21. Januar 2020, 05:00 Uhr

Lebensgefährlicher Leichtsinn: Wie die Bundespolizei erst jetzt mitteilt, haben spielende Kinder am vergangenen Freitag im Gleisbereich in Bützow eine einstündige Streckensperrung und einen Soforteinsatz von Polizeikräften verursacht.

Auf den Gleisen gesichtet wurden die Kinder gegen 17.30 Uhr von einem Triebfahrzeugführer eines vorbeifahrenden Zuges auf Höhe des Bahnhofes Bützow. Daraufhin verständigte der Lokführer sofort die Bundespolizei, die mit Blaulicht und Martinshorn zum Einsatzort eilte. Gleichzeitig wurde eine Streckensperrung veranlasst.

Vor Ort angekommen, konnten durch die Beamten die Kinder im Gleisbereich sowie am Bahnhof nicht mehr festgestellt werden. Durch die Streckensperrung kam es bei drei Zügen zu einer Verspätung von insgesamt 63 Minuten.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei noch einmal ausdrücklich darauf hin: Bahnanlagen sind keine Spielplätze! Darum warnt die Behörde eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen sowie den sich daraus ergebenden erheblichen Gefahren.

Immer wieder kommt es im Bereich der Gleisanlagen zu tragischen Unfällen, die vermeidbar sind. Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen bestehen, werden zumeist unterschätzt. Züge nähern sich nahezu geräuschlos und werden oft sehr spät wahrgenommen. Unfallursachen sind immer wieder unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen.

Neben weitergehenden Informationen bietet die Bundespolizei auch Unterrichtsstunden zum Thema „Bahnverkehrserziehung“ an. Diese sollen Kinder und Jugendliche über die Gefahren aufklären. Bei Interesse können sich Lehrkräfte und Erzieher an die kostenlose Hotline der Bundespolizei unter Telefon 0800/688 80 00 oder direkt an die Bundespolizei in Rostock unter Telefon 0381/208 31 30 wenden.

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