Eickelberg : Künstler öffnen ihre Türen

Die Macher der Ausstellung (v. l.) Karen von Blomberg, Ines Hepperle und Nils Rackwitz.
Die Macher der Ausstellung (v. l.) Karen von Blomberg, Ines Hepperle und Nils Rackwitz.

Am Pfingst-Wochenende gibt es Einblicke in 500 Ateliers, Werkstätten und Galerien.

nnn.de von
06. Juni 2019, 05:00 Uhr

„Kunst offen“ heißt es wieder am Pfingst-Wochenende. Landesweit öffnen Künstler sowie Kunsthandwerker ihre Werkstätten und stellen ihre Arbeiten aus. Auch in der hiesigen Region können Interessierte schauen und mitmachen.

Die Kunstkirche Eickelberg wird mit Sicherheit auch in diesem Jahr wieder exzellent besucht. Unter dem Motto „Unser Dorf in der Kirche“ können die Kunst-offen-Besucher sicher sein, dass alle Dorfbewohner von Eickelberg mal in der Kirche sind. Denn bis auf eine Person haben alle bei einer Porträt-Aktion mitgemacht. „Es sind letztlich so viele Bilder, da werden wir etwas zirkulieren müssen, wenn wir all unsere Bilder an den Kirchenwänden unter bekommen wollen. Auf dieses sicher gewaltige Gesamtbild freuen wir uns schon riesig“, so Karen von Blomberg vom Freundeskreis Kirche Eickelberg. Sie und Nils Rackwitz hatten die Idee, Porträts aller Dorfbewohner in der Kirche zu zeigen.

Ganz ungewöhnliche Bilder stellt Ines Hepperle aus Klein Raden aus. Sie lässt den Betrachter durch ein Mikroskop schauen. „Meine Fotos zeigen winzige Kristalle von Alltäglichem wie Salz und Vitaminen. Das Wachstum dieser Kristalle lässt sich bei Betrachtung durch ein Mikroskop live miterleben und überrascht bei Verwendung von polarisiertem Licht mit einem einmaligen Farbenspiel schönster Formen. Alle Fotografien sind einzigartige Momentaufnahmen“, erläutert die Klein Raderin. Faszinierend ist für sie, wie schön kleine, unscheinbare Dinge sein können, wenn man sie aus ungewöhnlichen Blickwinkeln heraus und im richtigen Licht betrachtet.
„Kunst offen“ in der Eickelberger Kunstkirche beginnt schon am Freitag, 7. Juni. Um 19.30 Uhr wird die Gruppe „Freilach“ ein Konzert mit Liedern aus aller Welt und Instrumentalstücken aus der Klezmertradition geben.

„Freilach“ ist jiddisch und bedeutet „fröhliches Tanzstückchen“. „Freilach“ nennt sich aber auch das Konzertprogramm der fünf Musiker aus Schwerin: Susanne Dörffel (Gitarre), Dorothea Thomas (Flöten), Gerda Voss (Percussion), Reinhard Lippert (Akkordeon) und Frieder Rohn (Violoncello). Zu besichtigen ist die Ausstellung von Samstag, 8. Juni, bis Montag, 10. Juni, jeweils 11 bis 18 Uhr. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen.

Am Pfingstmontag um 16 Uhr wird das Theaterstück „Wer ist die wahre Mutter?“ aufgeführt, frei nach dem Kaukasischen Kreidekreis von Berthold Brecht. Der Erlös fließt in den Erhalt der Eickelberger Kirche.

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