Bützow : Larven und Cluster

Im Fach Biologie forschten Paula Runge und Levin Stöwesand vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Bützow. Sie erhielten bim Landeswettbewerb in Rostock einen dritten Preis.
Im Fach Biologie forschten Paula Runge und Levin Stöwesand vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Bützow. Sie erhielten bim Landeswettbewerb in Rostock einen dritten Preis.

Drei Schüler aus dem Gymnasium erhalten Preise bei Jugend forscht“.

nnn.de von
14. März 2019, 05:00 Uhr

Über einen dritten Preis bei „Jugend forscht“ haben „ich Paula Runge und Levin Stöwesand vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Bützow gefreut. Sie hatten sich auf dem Fachgebiet Biologie die Frage gestellt: Sind Wachsmottenlarven eine Lösung für unseren Plastiküberfluss?

Die Larven fraßen sich dabei durch einen Plastikbeutel,. Aber bei der mikroskopischen Untersuchung der Exkremente zeigte sich, dass Plastikteilchen darin waren. „Die Larve ist also keine Lösung des Problems, aber eventuell wird ein Teil des Plastiks bei der Verdauung zersetzt. Das müsste weiter untersucht werden“, sagt Levin.

Als Betreuer half Peter Schmedemann vom Bilse-Institut. Überhaupt betreuten Bilse-Mitarbeiter 19 der insgesamt 33 eingereichten Projekte für „Jugend forscht“. Auch die beiden Landessieger in den Kategorien Chemie und Biologie wurden von Bilse-Mitarbeitern betreut.

Ebenfalls einen dritten Preis und dazu einen Sonderpreis der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung erhielt Julian Steinke vom Bützower Gymnasium. Der Abiturient hatte in Physik zu einem Thema geforscht, das selbst den Moderator bei der Preisverleihung ins Stottern brachte: Abhängigkeit der Eigenschaften von Cu-Ag-Clustern von der Konfiguration der Magnetron-Sputterquelle. „In meinem Projekt habe ich experimentell an der Universität Rostock den Zusammenhang von Ausgangskonfigurationen und Clustereigenschaften untersucht“, erzählt der junge Forscher. Der nach dem Abitur studieren will. Physik natürlich.

Laura Delph hat Wort gehalten. Die Zwölftklässlerin der Ecolea Güstrow hat zweimal am Landeswettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Auch bei der 29. Ausgabe, die gestern in der Stadthalle Rostock beendet wurde, war sie dabei. Im Fach Chemie stellte sie ihr Projekt „Kontaktkorrosion im Alltag“ vor.

„Ich habe dazu unterschiedlich legierte Stähle in fünf verschiedenen Medien getestet. Dabei hat sich gezeigt, dass bei der Verwendung von destilliertem Wasser, Leitungswasser und Regenwasser die Korrosion und die Leitfähigkeit niedrig waren, bei Meerwasser und mit einem Reinigungsmittel versetztem Leitungswasser dagegen sehr hoch“, erklärte sie. Bei ihren Versuchen hat sie mit der Forma Engineering zusammengearbeitet. Diesmal reichte es nicht für einen Preis. Dennoch zeigte sie sich sehr zufrieden mit den Erkenntnissen, die sie bei diesem Projekt gewonnen hat. Und auch für die Schule hat es ihr genutzt. „Das wird als besondere Lernleistung anerkannt und ich ersetze damit ein viertes schriftliches Prüfungsfach“, erläuterte sie. Nach dem Abitur will Laura studieren. Werkstoffprüfung oder Tiermedizin? D da hat sie sich noch nicht entschieden.

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