Rühn : Musik von der grünen Insel

Was für eine Klangfülle: Die Klosterkirche bietet einen besonderen Raum für die Musik der grünen Insel. Wer das Konzert im Vorjahr verpasste, hat nun am 15. Juli dazu die Gelegenheit.
Was für eine Klangfülle: Die Klosterkirche bietet einen besonderen Raum für die Musik der grünen Insel. Wer das Konzert im Vorjahr verpasste, hat nun am 15. Juli dazu die Gelegenheit.

Im ehemaligen Kloster treten ganz unterschiedliche Musiker auf.

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04. Juni 2019, 20:00 Uhr

Die Gruppe Keimzeit tritt am 20. Juli zum ersten Mal im Kloster Rühn auf. Doch es ist in diesem Sommer nicht die einzige Möglichkeit, innerhalb der historischen Mauern Live-Musik zu erleben. Der Klosterverein hat auch in diesem Jahr Musiker ganz unterschiedlicher Stilrichtungen für einen Auftritt in Rühn gewonnen.

Den Auftakt gibt es bereits am Sonnabend, 15. Juni, in der Klosterkirche Rühn. Erneut macht das Irish Summer Folkfestival hier Station. Es ist die 17. Auflage dieser Wochenendtournee von Musikern und Tänzern von der grünen Insel. Einmal im Jahr kommen die Künstler in ganz unterschiedlicher Besetzung zusammen und absolvieren drei Auftritte an einem Wochenende hier in Deutschland, erzählt Ralf Helbig vom Klosterverein. Neben Rühn gibt es Konzerte in Spandau und Fürstenwalde. Im vergangenen Jahr strömten rund 200 Gäste in die Klosterkirche.

Auch in diesem Jahr gibt es einen Mix aus Musik und Tanz. Dafür sorgen unter anderem die Musiker, Barry Keatley, Mark Haddock, Sean Sands sowie Adam Costa, die sich zur „Celtic Heritage“-Band zusammengeschlossen haben. Neben Folkmusik erklingen sehr unterschiedliche Instrumente wie Maultrommel, Tenor Banjo, Mandoline oder auch ein Cajon, eine Kistentrommel. Neben „Celtic Heritage“ sind der Sänger Barry Nelson und die Featruring Germany’s Top Irish Dancers zu erleben.

Nach den irischen Klängen im Juni geht es im Juli nach Italien, möchte man meinen. Denn das Konzert am Sonntag, 7. Juli, steht unter dem Titel „O sole mio“. Zu Gast ist dann das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde mit populären italienischen Melodien. Unter der musikalischen Leitung des Intendanten Holger Schella erklingen Gioachino Rossinis Ouvertüre zur Oper „Der Barbier von Sevilla“, sowie Ausschnitte aus Pietro Mascagnis „Cavalleria Rusticana“. Zudem erklingen unter „Verdis Triumphe“ eine Auswahl von Werken des berühmten Komponisten.

Konzertmeisterin Alexandra Paladi interpretiert Pablo de Sarasates „Romanza Andaluza“, Schlagzeuger Gábor Bolyán spielt auf seinem Xylophon die „Wilhelm-Tell-Fantasie“ von Franz Krüger. Der Tenor Christoph Schröter bereichert das Programm mit ausgewählten Liedern und Arien von Gaetano Donizetti und Giacomo Puccini.

Katrin Kauer vom Klosterverein rechnet mit einem stimmungsvollen Nachmittag in der Klosterkirche. Und noch ein Blick voraus. Im September ist erneut eine Liedermacherin in den Klostermauern zu erleben. Johana begeistert mit kreativer Sensibilität, die ihre musikalischen Einflüsse wie Sarah McLachlan, Heather Nova oder Jewel erkennen lässt – ohne zu kopieren, heißt es in der Konzertankündigung des Klostervereins. Zu erleben ist selbstgeschriebene, handgemachte Musik.

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