Schwaan : Neue Sonderausstellung

„Villa des Malers an der Warnow“ ist nur eines der Werke von Alfred Heinsohn, die nun im Kunstmuseum Schwaan ausgestellt sind.
„Villa des Malers an der Warnow“ ist nur eines der Werke von Alfred Heinsohn, die nun im Kunstmuseum Schwaan ausgestellt sind.

Der Februar ist im Schwaaner Kunstmuseum dem Maler Alfred Heinsohn gewidmet

nnn.de von
05. Februar 2018, 12:00 Uhr

15 Jahre Kunstmuseum Schwaan – nach wie vor wird das mit monatlich wechselnden Ausstellungen gefeiert. „Von Oktober 2017 bis Oktober 2018 stellen wir jeden Monat Maler, Begebenheiten und Besonderheiten aus 15 Jahren Museumsarbeit vor“, erklärt Eleonore Pahlke von der Kunstmühle.

Der Monat Februar ist dem Maler Alfred Heinsohn gewidmet. Die Ausbildung zum Maler erfuhr der junge Heinsohn in Weimar bei Theodor Hagen und Christian Rohlfs, dem er wesentliche Impulse für sein eigenes Schaffen verdankt. Von Weimar aus folgte er Franz Bunke sowie seinen Mitstudenten Rudolf Bartels und Peter Paul Draewing nach Schwaan.

Heinsohn ist ein für Farbeindrücke außerordentlich empfänglicher Anhänger expressiver Kunst. Vor allem seine Nachkriegsarbeiten veranschaulichen die besondere Gestaltungsweise des Malers, der seine Motive bis nahe zur Ungegenständlichkeit in abstrahierenden Formen flächig ausführt. Seine Bildfindungen sind von fast formelhafter Prägung. Das für ihn typische unbehandelte, grobe Sackleinen als Malgrund übernimmt teilweise die Funktion von strukturiertem, getöntem Papier. Heinsohn schuf neben Gemälden auch Aquarelle und farbige Zeichnungen, häufig in kleineren Formaten. Er hat sich darüber hinaus mit theoretischen Problemen der Farbe und Architekturentwürfen beschäftigt.

„Alfred Heinsohn war zweifelsohne ein Künstler, der wegen seiner ausgeprägten gestalterischen Individualität Anschluss an die Moderne fand“, erklärt Eleonore Pahlke. Und deswegen „gehört“ dem Künstler nun der Monat Februar. Heute hat die Kunstmühle zwar geschlossen, aber ab morgen können Interessierte die Sonderausstellung anschauen. Von morgen bis Freitag hat das Museum von 10 bis 16 Uhr geöffnet, sonntags von 11 bis 17 Uhr. Bis zum 28. Februar sind die Werke von Alfred Heinsohn ausgestellt.

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