Schwaan : Sie wollen die Kirche unterstützen

Sie wollen eine Stütze für die Kirchengemeinde Schwaan sein: Die Mitglieder des neu gegründeten Fördervereins mit ihrer Vorsitzenden Barbara Thielk (3. v.l.)
Sie wollen eine Stütze für die Kirchengemeinde Schwaan sein: Die Mitglieder des neu gegründeten Fördervereins mit ihrer Vorsitzenden Barbara Thielk (3. v.l.)

Zwölf Männer und Frauen gründen Förderverein und nehmen erstes Projekt in Angriff.

nnn.de von
27. Juni 2019, 12:00 Uhr

Orgeln gelten schlechthin als die Königinnen der Instrumente. In der Schwaaner St. Pauls-Kirche ist das nicht anders. Dort steht ein besonderes Exemplar. Es stammt aus dem Jahr 1860, Orgelbaumeister Friedrich Wilhelm Winzer aus Wismar hat es errichtet. Nun muss die Orgel dringend saniert werden. Das wird rund 145 000 Euro kosten. Rund 50 000 Euro beträgt der Eigenanteil der Kirchengemeinde. Viel Geld für eine kleine Gemeinde. Nun wollen engagierte Menschen im Ehrenamt Hilfe leisten. Sie gründeten am Dienstagabend den „Förderverein für die Kirche Schwaan“. Zwölf Namen trägt das Gründungsprotokoll. Doch es könnten ruhig noch mehr werden, sind sich die Initiatoren einig. Pastor Heiner Jungmann ist sehr froh über diesen Weg: ,,Es gibt immer viel in der Kirche und in der Gemeinde zu tun. Da ist es gut, wenn ein Förderverein finanzielle Unterstützung leistet.“

Ein solche Engagement stärke die Bindung von Menschen zur Kirche. Sie seien enger mit der Kirche verbunden, auch außerhalb des Glaubens. Denn wichtig ist, Mitglieder müssen nicht automatisch Mitglied der Kirchengemeinde sein. Es können sich auch Menschen im Alter ab 16 Jahren engagieren, die sich dem Anliegen des Fördervereins verpflichtet fühlen.

Wie eine solche Unterstützung funktioniert, sei erst kürzlich in Groß Grenz sichtbar geworden. Auch dort gibt es einen Kirchenförderverein. Und der hatte aufgerufen, Bankpate zu werden. Denn das Gestühl der Kirche muss restauriert werden. Damit konnte das Projekt in Angriff genommen werden.

,,Es werden immer neue Herausforderungen beim baulichen Erhalt der Kirche kommen. Da brauchen wir Unterstützung“, sagt Pastor Heiner Jungmann.

*Der Autor dieses Beitrages absolviert ein Schülerpraktikum in der Bützower Lokalredaktion der Schweriner Volkszeitung.

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