Bützow : Sommer ohne Keimzeit ist kein richtiger Sommer

Werbung ist alles: Mit solchen Plakaten wirbt Jörg Quandt für das Keimzeit-Konzert 2018 in Bützow.
Werbung ist alles: Mit solchen Plakaten wirbt Jörg Quandt für das Keimzeit-Konzert 2018 in Bützow.

SVZ sprach mit Musikmanager Jörg Quandt zum Konzert am Sonnabend auf dem Schlossplatz

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08. August 2018, 05:00 Uhr

Ein Sommer ohne Keimzeit ist kein richtiger Sommer. Das zumindest sagt Jörg Quandt. Seit fast 30 Jahren holt der Neuendorfer die Musiker um Frontmann Norbert Leisegang nach Bützow. Zum ersten Mal spielen sie in diesem Jahr auf dem Schlossplatz (SVZ berichtete) in der Innenstadt. Am Sonnabend, 21 Uhr, ist es so weit. SVZ-Reporter Ralf Badenschier sprach mit dem Organisator des alljährlichen Events.

Herr Quandt, wie ist es. Steigt die Anspannung oder ist es alles schon Routine?
Also die Anspannung steigt. Ich bin schon sehr aufgeregt, weil es ein neuer Veranstaltungsort ist. Genau in der Stadtmitte. Uns fehlt dieses Mal das Wasser (Die Konzerte fanden zuvor am Bützower und am Rühner See statt – Anm. der Redaktion), aber wir haben ein schönes historisches Ambiente mit dem Krummen Haus und dem Schloss. Außerdem haben wir eine Veranstaltung der kurzen Wege. Mitten in der Stadt und der Parkplatz ganz in der Nähe.

Sie konkurrieren mit der HanseSail?
Das ist doch der Sinn und Zweck. Wir wollten einfach ne Alternative bieten. Manchen ist es da einfach zu voll. Bei uns kann, wer will in gemütlicher Atmosphäre gute Musik genießen.

Was ist das Besondere an der Tour von Keimzeit in diesem Jahr?
Dass sie ihre alte Hippiezeit wieder aufleben lassen. Sie spielen fast ausschließlich Songs ihrer ersten CD „Irrenhaus“, natürlich in neuem Gewand. Es ist sozusagen ein nostalgischer Blick auf diese ersten Jahre von Keimzeit, die wieder zurückgeholt werden.

Haben Sie einen Lieblingssong?
Natürlich. Irrenhaus. „Die Irren ins Irrenhaus und die Schlauen ins Parlament“, heißt es da. Das passt in unsere heutige Zeit. Angesichts der Wirren und politischen Auseinandersetzungen wünscht man sich wirklich manchen eher ins Irrenhaus als ins Parlament.

Auch wenn das Konzert erst um 21 Uh beginnt. Gibt es besondere Vorkehrungen angesichts der hohen Temperaturen?
Ich denke, zu diesem Zeitpunkt werden die Temperaturen schon wieder normal sein. Mit Polizei, Feuerwehr und DRK sind alle Absprachen getroffen. Sanitäter können im Falle eines Falles innerhalb von zwei Minuten da sein. Es gibt ausreichend Getränke und Speisen natürlich auch.

Und Eintrittskarten?
Bis Freitag, 12 Uhr, in der Stadtinformation, außerdem bis Freitag von 10 bis 15 Uhr und am Sonnabend bis 12 Uhr im Kunsthaus. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Ab dann können die Konzertbesucher auch aufs Gelände und sich auf den Abend einstimmen.

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