Bernitt : Töpfern in der Kapelle

So geht es: Rainer Finck (l.) beim diesjährigen „Tag der offenen Töpferei“.
So geht es: Rainer Finck (l.) beim diesjährigen „Tag der offenen Töpferei“.

Rainer Finck kaufte einst die Ruine und baute sie zur Werkstatt um.

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05. Juni 2019, 12:00 Uhr

„Eine Ruine erwacht wieder zu neuem Leben.“ So begann ein Beitrag in der Bützower Zeitung vor genau zehn Jahren. SVZ berichtete, dass der Töpfermeister Rainer Finck die alte katholische Kapelle gekauft und sie so vor dem Abriss bewahren habe. Das einstige Gotteshaus stand seit Ende der 1990er-Jahre leer und war zusehends verfallen. Rainer Finck hatte eine Idee. Er wollte dort seine Werkstatt einrichten. „Ich finde, der Ort hat eine spezielle Atmosphäre. Das passt gut zum Thema Töpferei“, sagte Rainer Finck seinerzeit in einem Gespräch mit SVZ. Seine damalige Werkstatt sei klein und verwinkelt, deshalb freute er sich schon auf den großen und schönen Kirchenraum. Nach der Sanierung und dem Umbau zog Rainer Finck im Sommer 2010 mit seiner Werkstatt um, wie SVZ berichtete.

Und jedes Jahr zum bundesweiten Tag der offenen Töpferei kommen Schaulustige beim Töpfermeister vorbei, schauen ihm über die Schulter oder können sich sogar selbst einmal an der Drehscheibe ausprobieren.

Der Bernitter Handwerksmeister ist aber auch auf Handwerkermärkten anzutreffen – wie jüngst erst wieder beim Klostermarkt in Rühn.

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